Eine Kritik von Kim Ki Duk eingetragen am 27.01.2012, seitdem 22 Mal gelesen
Eine wirklich gelungene Slasher Granate die uns da Regisseur Adam Green bietet. Vor allem hat mir gefallen, das der Film sich selber nicht so ernst nimmt und man durchaus auch lockere Dialoge von den Schauspielern hört. Als Horrorkomödie würde ich den Film jetzt nicht bezeichnen, aber es gibt schon mal was zum schmunzeln. Wenn sich zb die beiden Zicken sich gegenseitig angiften und beleidigen, nachdem sie erst für die Kamera ihre nackte Brüste gezeigt haben. Der Film macht einfach nur Spaß. Bei der recht kurzen Laufzeit von knapp 76 Minuten (ohne Abspann) kommt auch keine Langeweile auf. Sehr schön fand ich auch die Auftritte von Horror Legenden der Neuzeit um sie mal so zu bezeichnen. Neben Robert Englund (Nightmare on Elm Street) und Tony Todd (Candyman), gibt es auch noch den Auftritt von Kane Hodder (Freitag der 13), der hier in einer doppel-Rolle zu sehen ist. Als der unheimliche Victor Crowley und als dessen Vater. Vor allem die Maske von Victor Crowley sah wirklich genial aus. Highlight sind natürlich die Splatterszenen und da gibt es einige zu bewundern. Nicht schlecht was man da zu Gesicht bekommt. Das waren wirklche Hammereffekte. Auch die Location war mit dem Sumpfgebiet sehr gut ausgesucht und sorgte so für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Ich fühlte mich bestens unterhalten. Klar erfindet der Film das Genre nicht neu, aber für mich mal wieder ein erfrischender Horrorstreifen. Auch die Darsteller konnten alle überzeugen. Mittlerweile gibt es ja auch schon eine Fortsetzung, die es aber leider nur cut auf DVD und Blu-ray bei uns gibt.
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