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Ansicht eines Reviews
Inside Man (2006)
Eine Kritik von George Kochkessel (Bewertung des Films: 4/10) eingetragen am 26.03.2006, seitdem 546 Mal gelesen
Spike Lee hat sich mal an einem Thriller versucht. Leider mit mäßigem Erfolg.
Die Grundidee ist interessant, Ein Gangster (Clive Owen) plant den perfekten Banküberfall. Es kommt zu einer Geiselnahme, zu der Denzel Washington als Film-Noiriger Polizist abberufen wird.
Bald schon wird klar, dass es den Gangstern nicht nur um´s Geld geht ...
Der Trailer sah so vielversprechend aus. Doch schon nach kurzer Zeit entpuppt sich "inside Man" als behäbig vor sich hin plätschernder Standardkrimi.
Das liegt vor allem daran, dass der Film sein "Geheimnis" zu früh preisgibt. Und jenes "Geheimnis" ist obendrein erstaunlich unspektakulär.
Fortan sitzen eine Menge guter Schauspiler (W. Defoe, J. Foster,...) in ihrem Einsatzbully rum und reden sich den Mund darüber fusselig, wie sie denn nun an die Geiseln rankommen können.
"Inside Man" bietet sicherlich die entspannteste Geiselnahme der Filmgeschichte. Clive Owen mag man (mal wieder) den Bad Guy einfach nicht abnehmen, und es passiert eben erschreckend wenig, bis hin zur zu erwartenden Geiselbefreiung, die uns bereits ahnen lässt, dass der Gangsterboss natürlich nicht mit aus der Eingangstür hinaus marschiert.
Sorry für´s Spoilern!
Naja, der Worte sind genug geschrieben über einen größtenteils enttäuschenden, weil spannungsarmen Thriller.
Fazit:
Verschenkte Darsteller, interessante Grundiee. Und nur absolute Krimi-Neulinge dürften vom Finale überrascht werden.
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