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Ansicht eines Reviews
Inside Man (2006)
Eine Kritik von Heizölrückstoßabdämpfung (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 20.04.2006, seitdem 413 Mal gelesen
Der Trailer verspricht einen spannenden, temporeichen und intelligenten Film über einen Bankraub. Tatsächlich ist die Idee gar nicht so schlecht, allerdings hapert es doch sehr an der Umsetzung.
Zum einen ist das Werk sehr stark in die Länge gezogen, sodass man sich im Verlauf des Films mehr und mehr gelangweilt fühlt. Der Film bietet einfach nicht genug Stoff für über 2 Stunden, um die Zeit dennoch zu füllen wurden Verhörszenen und Nebenhandlungsstränge eingebaut. Diese lassen den Film zäh vorranschreiten, so zäh, dass man sich das Ende mehr und mehr herbeisehnt. Die Handliung auf 90 min komprimiert hätte dem Werk wesentlich mehr Drive verliehen und den Gesamteindruck sicherlich verbessert.
Weiterhin negativ aufgefallen ist, dass sich Niemand ersthaft Sorgen um die Geiseln zu machen scheint. Sämtliche Figuren etc. wirken völlig cool, gelassen und vom Geschehen unberührt. Das passt irgendwie nicht.
Ausserdem wird relativ früh klar, dass niemand verletzt oder umgebracht wird, daher fehlt der nötige Druck, sowohl für die Figuren, als auch für den Zuschauer. Die lässt den Film fröhlich aber langsam vor sich hinplätschern.
Aber es gibt natürlich auch positive Aspekte, zum einen spielen sämtliche Schauspieler sehr überzeugend und zum anderen enthält der Film einige gute Ideen und Ansätze die echt Spass machen.
Insgesamt hatte ich jedoch den Eindruck, dass sich aus dem Stoff hätte deutlich mehr herausholen lassen, als es bei "Inside man" der Fall ist.
Fazit: Mittelmäßige Massenware mit einigen erfrischenden Ideen, zu stark in die Länge gezogen. Zum einmal Ansehen trotzdem geeignet. 6/10
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