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End of Days - Nacht ohne Morgen (1999)
Eine Kritik von Apollon (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 30.12.2002, seitdem 159 Mal gelesen
Luzifer will die 20 jährige Chirstine schwängern und würde damit gegen die Jahrtausendwende das Ende aller Tage einleiten...
Wirklich beeindrucken kann diese Story nun niemanden mehr, da man sie so oder so in irgendeiner Form schon viel zu oft gesehen hat. Trotzdem schafft es "End Of Days" Spannung zu erzeugen und versteht es den Zuschauer das ein oder andere Mal mit Personen, die sich nicht von ihrer wahren Seite zeigen, in die Irre zu führen. Der Schluss hingegen fällt nicht zufriedenstellend aus und drängt einem in gewissem Maße den Glauben an Gott auf, indem dieser dafür verantwortlich ist, dass Jericho doch noch einmal das Gefühl des Glückes erleben darf.
Die Atmosphäre mit ihren okkultistischen Zügen ist recht treffend und baut eine kleine Horrorstimmung auf, welche natürlich nicht überzubewerten ist. Somit kann "End of Days" schließlich auch als ein eher seltener Mix aus Action und Horror bezeichnet werden, auch wenn der Verlauf nach angenehmen Auftakt nicht so actiongeladen ist, wie man es sonst aus Arnie-Filmen gewohnt ist. Dazu füllen hier und da mal ein paar mittelmäßige CGI-Effekte den Rest aus.
Einen Teil der Unterhaltung bringt auch der gutveranlagte Humor mit sich, indem dem Fürsten der Finsternis höchstpersönlich zum Beispiel die Frage nach dem "Wer zum Teufel sind sie?" an den Kopf geworfen wird.
Gabriel Byrnes schauspielerische Leistung als Satan ist sehr überzeugend. Gute humoristische Sprüche, wahre Lebensweisheiten und eine diabolische Ausstrahlung hinterlassen einen starken Eindruck. Wie Arnold Schwarzeneggers Auftritt hier nun zu bewerten ist, scheiden sich wohl die Geister. Einerseits wirkt er sehr schlaff, lustlos und behäbig, aber anderseits sind das auch charakterliche Züge seiner Figur des Ex-Cop Jericho Kane, die somit wiederum überzeugend dargestellt sind.
Fazit: Eine verbrauchte Story, nur durchschnittliche Special Effects und ein vorhandener Actionmangel werten "End of Days" schließlich ab. Wir haben schon besseres von Arnie gesehen, aber auch schon schlechteres. (5+/10 Punkten)
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