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End of Days - Nacht ohne Morgen (1999)
Eine Kritik von Burningfly (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 24.10.2011, seitdem 166 Mal gelesen
Unser Lieber Arnie hat ja schon gegen so allerhand gekämpft... ob Topterroristen, sadistische Killer oder Riesenschlangen, da war es 1999 nur folgerichtig das auch mal der Teufel gegen den Actionstar antritt.
1979 in einem Krankenhaus wird ein Kind geboren... als der Mutter das Kind abgenommen wird und es daraufhin in Schlangenblut gebadet wird, ist recht schnell klar, das es sich hierbei um keinen normalen Säugling handelt... nein dieses kleine Mädchen wurde auserwählt... sie soll sich, wenn sie erwachsen ist mit dem Teufel paaren und somit das Ende der Menschheit herbeiführen.Jahre später, wenige Tage vorm Millenium kommt der Teufel zur Erde, schnappt sich einen Körper ( den von Gabriel Byrne) und begibt sich auf die Suche nach der mittlerweile Erwachsenen Christine ( Robin Tunney) um sich mit ihr zu vereinen. Doch dabei hat er seine Rechnung nicht mit dem zynischen Ex-Cop Jericho Cane ( Arnold Schwarzenegger) gemacht, welcher sich ihm in den Weg stellt.
Mit New York, hat Regiesseur Hyams meines Meinung nach den perfekten Drehort für seine Geschichte gefunden. So passen die schön dreckigen Ecken und Strassen gut zur Atmosphäre des Films. Mit Musik unterlegt welche durchaus stimmig ist und ein apokalyptisches Feeling aufkommen lässt ist der Film ziemlich düster, so das der Zuschauer sich gut in die Geschichte reinfinden kann. Die Special Effects sind mehr als gelungen und wirken zu keinem Zeitpunkt billig, so sind einige Explosionen zu bestaunen aber auch die Animationen des Teufels wissen zu gefallen. Actionmässig ist das ganze zudem recht ausgewogen, was aber dem Film gut tut, da er sonst an Stimmung enbüssen müsste. Aber die kurzen Schusswechsel und Kampfszenen sind nicht schlecht auch wenn sie nicht an andere Arnie-Streifen heran reichen.
Darstellerisch bekommt man einen überraschend gut aufspielenden Schwarzenegger zu sehen. Seine Verkörperung des Ex-Polizisten Jericho, welcher schon so manchen Schicksalsschlag nehmen musste, wirkt stets glaubhaft und auch in den Actionszenen wirkt er niemals schlecht. Aber keine Angst auch hier darf er so manchen One liner abfeuern...
Ist Schwarzenegger doch recht ernst im Film lockert Kevin Pollack in der Rolle seines Kollegen die Stimmung mit sarkastischen Sätzen immer mal wieder auf. Doch die grösste Darstellerleistung liefert bei weitem Gabriel Byrne ab. Man merkt das er sichtlich Spass an seiner Rolle hat und voll und ganz darin aufgeht. So ist er herrlich sarkastisch, stets mit teuflischem Lächeln im Gesicht, wohl einer der charismatischsten Bösewichte die ich gesehen habe. Robin Tunney  dagegen wirkt nicht immer ganz so glaubwürdig obwohl sie sich sichtlich Mühe gibt. Neben den Hauptdarstellern sind dann noch in Nebenrollen Rod Steiger und Udo Kier zu sehen, welche gewohnt routiniert agieren.
Fazit. An den Kinokassen seinerseits gefloppt, ist End of Days für mich immernoch einer der besten Arnie-Filme. Mal nicht einfach nur Hau-drauf-krach-bumm action für mich mal ein gelungener Ausflug in die Horror-Mystery Ecke, auch wenn der Actionanteil noch überwiegt. Das Ende ist zwar etwas zu kitschig meiner Meinung nach, aber dennoch hat das den Spass nicht allzu sehr getrübt... so das ich 7,5 Punkte vergeben kann.Â
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