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Silent Hill - Willkommen in der Hölle (2006)

Eine Kritik von Agent_Schmecker (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 17.05.2006, seitdem 1261 Mal gelesen


Der Film "Silent Hill" beruht auf dem gleichnamigen Computerspiel, und versucht dessen grandioses Flair auf die Leinwand zu bringen. Um alle Charaktere kennen zu können sollte man auch die ersten Spiele gespielt haben, denn dann funktioniert der Film bei dem Zuschauer noch besser. Um die Story des Films kurz anzureißen: Eine Familie hat ein Kind, dass Schlafwandelt und immer von einem Ort namens Silent Hill redet. So entschließt sich die Mutter ohne Zustimmung des Vaters nach Silent Hill aufzubrechen. Der Vater versucht im Nachhinein den beiden zu folgen und sie aus der Geisterstadt zu befreien. Da wären wir auch schon am größten Knackpunkt in Silent Hill angekommen. Die Story um den besorgten Vater zieht den Zuschauer immer wieder aus der Atmosphäre die der Film gerade aufgebaut hat, vorallem, da dieser Plot nur dazu da ist um die Hintergrundgeschichte des Ortes Silent Hill zu erklären, was meiner Meinung nach allerdings auch in der Hauptstory gut rübergebracht wird.

Allerdings ist das auch schon der einzige Kritikpunkt, den ich zu dem Film aussprechen kann. Es gäbe zwar noch Kleinigkeiten, aber die werden von der grandiosen creepy Atmosphäre einfach ausgelöscht. Der Film fühlt sich in manchen Szenen echt wie das Spiel an. So bekam ich dann manchmal das gefühl: gebt mir das Joypad, dann mache ich hier weiter^^. Man kann also sagen, dass das Spiel in dem Film gut eingebracht ist, und somit "Silent Hill" eine wirklich gute Spieleumsetzun ist(sowas ist selten^^). Der Film ist so düster und dann doch wieder so hell aber immer etwas neblig, vorallem in der Story. Das macht den Film allerdings noch spannender anzusehen und man selbst muss ein wenig mehr mitdenken und sich den Schluss, welcher schon fast apokalyptische Ausmaße hat, selbst zusammenreimen. Der Schluss ist für ab 16 Verhältnisse mit vielen Gore Szenen bestückt. Allerdings kommen hier und da immer wieder diese Abschnitte mit Sean Bean, die diese geniale Atmosphäre zerstören.

Rundum gelungene Spieleumsetzung, die leider durch eine Atmosphäre zerstorende Nebenstory Punkte lassen muss. Für Fans des Spiels und Liebhaber gruseliger FIlme allemahl den Eintritt wert!

Fazit:
+Creepy Athmosphäre
+gute Umsetzung
+sehr dunkle Story
+famoses Ende

-schwacher Nebenplot

GESAMT: 8/10


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