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Basic Instinct - Neues Spiel für Catherine Tramell (2006)

Eine Kritik von bigtrouble (Bewertung des Films: 2/10)
eingetragen am 08.01.2008, seitdem 446 Mal gelesen


Ganz ehrlich großartiges Kino habe ich mir eh nicht erwartet. Und das gibt es auch gar nicht, sondern so ziemlich das mieseste was jemals Sharon Stone & Co gedreht hat. Gerade sie sollte es doch besser wissen. Nachdem sie dem 80er und 90er Trash entkommen ist, ist sie dort wieder gelandet. Natürlich ist Miss Stone nicht mehr als Männer vernaschender Vamp überzeugend und natürlich ist die ganze Geschichte rund um die sex bessenene Autorin Tramell einfach Schrott.

Diesmal spielt die Handlung in London und da ihr Beifahrer zugedröhnt ist muss die arme Miss Tramell gleich mal mit der Hand loslegen und dabei laut quicken. So ähnlich geht die ganze Geschichte nämlich weiter. Auch der schlaue Anwalt der die ach so gefinkelte Intrige gar nicht durchblickt muss sich gedulden. Bis er endlich mit Miss Tramell rammeln darf müssen halt noch Bekanntschaften von Partys oder die Kleine vom Cafe herhalten. Zwischendurch darf er auch mal bei einem Rudelbums Wettbewerb zuschauen und sich an den Geschichten seiner Patientin erfreuen.


Die ganze Geschichte mit ebensolcher Intrige ist weder interessant noch spannend. Der Film ist einfach langweilig und wird schlecht erzählt. Sensationell schlechte Schauspielleistungen, aber auch kein Wunder bei den dämlichen Texten, sind da natürlich an der Tagesordnung. Das ganze wird von einer einfach langweiligen immer wiederkehrenden Musik unterstreicht und wie so üblich reden alle recht mysteriös und wirres Zeug daher.


Das Problem des Filmes: er ist einfach unglaubwürdig. Ab der ersten Minuten (Sharon mit der Hand) schon geht es einfach unglaublich schwachsinnig zur Sachen. Sharon Stone legt meistens den bösen Blick auf und darf zwischen durch das „beep“ Wort sagen. Ob ihre Haut reines Plastik ist oder doch einige OPs nachgeholfen haben, wage ich mich nicht zu behaupten. Zumindest bringt sie ein bisschen Feuer (wenn es auch nur ein Flämmchen ist) mit ebensolcher Schminke in den Film. Der andere Hauptdarsteller Stan Collymore als möchtegeiler Psychiater ist da ganz der andere Typ. Mit gelangweilten Gesichtsausdruck in fast jeder Situation und herrlich apathischen und stoischen Gehabe schleppt er sich durch den Film. Endlich am Ziel angelangt, darf er sogar noch Minutenlang in seiner Lieblingspose verharren.


Selbst wenn dieser Film 10 Jahre früher gedreht worden wäre, die dumme schwer vorhersehbare Handlung bleibt ja trotzdem. Also so konnte dieses Machwerk ja nichts werden. Doch man soll es nicht glauben, aber es gibt noch schlechtere Filme (nicht viele aber doch einige!).


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