|
 |

Ansicht eines Reviews
Visitor Q (2001)
Eine Kritik von DunklerProphet (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 01.04.2007, seitdem 378 Mal gelesen
Ein seltsamer, nein, ein SEHR seltsamer Film.
Nicht, dass man von Miike etwas anderes gewohnt wäre. Und nicht, dass seine Filme trotz ihrer Befremdlichkeit keinen Charme und Tiefgang hätten (vielleicht mal abgesehen von IZO...).
Hier wird jedenfalls die "typische" japanische Familie geschildert, die in einer vollkommen entarteten Umgebung bis auf das Mark zerrüttet ist. Vater paart sich mit Tochter, Mutter wird vom Sohn verprügelt und schießt sich Heroin, Sohn wird von Mitschülern gequält und dabei vom Vater gefilmt, etc. pp.
Nun tritt ein Fremder ins Leben dieser kläglichen Gestalten, indem er dem Vater einen Stein auf den Kopf haut.
Dieser Eindringling, der titelgebende Visitor Q, führt - einem nach dem anderen - den Familienmitgliedern ihre Verdorbenheit vor und bringt sie dazu, dieser ultimativ nachzugeben, wodurch eine allgemeine Katharsis bewirkt und die Familie wieder zusammengeführt wird.
Klingt seltsam, ist es auch und lässt sich - im Gegensatz zum Schwesterfilm "Die Familie mit dem umgekehrten Düsenantrieb" auch durchaus krank und jenseits aller Tabus umsetzen. Interessant anzuschauen, und denen, die nicht leicht zu schocken sind, definitiv zu empfehlen.
7 / 10
 | "Surprise me!" BETA |
Zur Übersichtsseite des Films Liste aller lokalen Reviews von DunklerProphet
Zurück
 |
 |
|