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Haus der 1000 Leichen (2003)
Eine Kritik von Disco-Stu (Bewertung des Films: 2/10) eingetragen am 22.10.2004, seitdem 552 Mal gelesen
Selten so einen Blödsinn gesehen!
Ich war ja im Vorfeld schon auf einiges gefasst und hatte mich auf ein nettes kleines Splatterfilmchen gefreut. Nix oscar-reifes, einfach nettes, blutiges Popcorn-Kino.
Tja, dann fing der Film an. Anfangs noch ein kleiner Hoffnungsschimmer,schöne Kulissen, dunkle Atmosphäre. Als dann aber nach 30 min immernoch
nix passierte, wurde ich langsam ungeduldig. Eine erste Entäuschung machte sich breit, aber ich hoffte darauf, dass der Film langsam in Fahrt kommen würde. Nach 60 min gab es aber immernoch nix Sehenswertes und so sollte es auch den restlichen Film bleiben...
Gähnende Langeweile, nervende Zwischenblenden, so gut wie kein Gore (eine abgehackte Hand, eine kurze Skalpierung, herumliegende Leichen - Toll! Kindergeburtstag!) und die 5.894.623.154.979.846. Geschichte über Hinterwäldler-Sickos die sich über kreischende Teenies hermachen. Nicht nur, dass es davon inzwischen wohl wirklich genügend gibt, dass hier ist auch noch die dämlichste, langweiligste, uninteressanteste und wirrste von allen.
Vom Erscheinungsdatum würde ein Vergleich mit "House Of The Dead" naheliegen, den dieser mit Riesenvorsprung gewinnen würde, obwohl der selbst alles andere als ein Meiterwerk darstellt.
Während es bei Rob Zombies Musik bestimmt ein paar Leute gibt die sie gut finden, kann ich es mir bei diesem Schwachsinn kaum vorstellen. Ein paar Gnadenpunkte gibt es für Kulissen und Austattung.
Ehrlich, ich bin am überlegen, ob ich den Film überhaupt in die Videothek zurückbringen soll. Ich würde bestimmt einigen Menschen einen Gefallen tun, wenn ich ihn einfach verschwinden lassen würde. (2/10)
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