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Predator (1987)
Eine Kritik von Anonym (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 13.12.2003, seitdem 1106 Mal gelesen
Nach den überaus positiven Reviews bin ich scheinbar mit etwas zu großen Erwartungen Predator gegangen, die dieser Film nicht ganz erfüllen konnte.
Zuerst ist einfach die Story ziemlich lasch: In der ersten Hälfte des Filmes versuchen Dutch (Schwarzenegger) und seine Truppe Geiseln aus den Händen von Guerillakämpfern zu befreien, welche sich tief im Urwald versteckt halten. Nachdem sie deren Lager auseinander genommen haben, müssen sie vor dem Predator (ein außerirdisches Wesen) fliehen, welches einen nachdem anderen Soldaten umbringt, bis bloß noch Dutch übrigbleibt...
Die Action ist auch nicht gerade bahnbrechend. Es gibt bloß zu Beginn eine größere Schießerei, als kurz nach Anfang des Filmes das Lager der Guerillakämpfer vernichtet wird. Diese aber sehr schön mit anzuschauen, da wirklich minutenlang aus jedem Rohr gefeuert und so ziemlich jeder der noch lebt durchlöchert wird.
Doch schon direkt darauf geht’s wieder bergab. Die anschließende Flucht durch den Urwald ist zwar ganz nett, doch kommt einfach keine richtige Spannung auf. Man kann sich einfach zu leicht ausrechnen was passiert.
Der Endkampf Dutch vs. Predator ist dafür wieder besser, aber nicht unbedingt erste Klasse. Es scheint doch etwas zu unrealistisch das Dutch mit ein paar selbst gebastelten Fallen und Waffen den Predator besiegen kann.
Als letztes Manko würde ich noch beklagen das einige Fragen offen bleiben, z.B.: Woher kommt der Predator? Warum tötet er die Soldaten?
Insgesamt kann man aber sagen, dass Predator trotz seiner Schwächen noch ein besserer Actionfilm ist. Meine Bewertung liegt irgendwo zwischen 6 und 7 Punkten, sagen wir einfach mal: 7/10
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