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Fido - Gute Tote sind schwer zu finden. (2006)

Eine Kritik von Itto Ogami (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 11.11.2007, seitdem 988 Mal gelesen


Wie wäre es, wenn Sie einen Zombie hätten, der alles für Sie tut ohne zu meckern oder sich zu beklagen, selbst die schwersten und nervigsten Arbeiten, auf die Sie keine Lust haben und doch getan werden müssen. Wäre das etwas was sie interessieren könnte. Mit eben diesem Slogan wirbt der Konzern Zomcon, der es mit einem Halsband geschafft hat, Zombies wie Hunde unterwürfig zu machen.

Der Zombie ist schon lange das Statussymbol in Amerika. Und so wird der Reichtum der Menschen an der Anzahl der Zombies gemessen. Genau deshalb wünscht sich Helen Robinson sich nichts mehr als einen Zombie. Als sie sich eines Tages dazu entschließt sich gegen den Willen ihres Mannes einen Zombie zu kaufen, scheint ihr Glück perfekt zu sein, da sie nun endlich die gesellschaftliche Akzeptanz erhält, die ihr zu steht.

Auch Timmy der sich nach kurzem Zögern mit Fido anfreundet, ist überglücklich endlich einen Freund zu haben, der ihn versteht. Doch wie es so ist, entpuppt sich Fido als zweischneidiges Schwert und entwickelt sich zu einem Problem, welches Helen und Timmy zu vertuschen versuchen, um Fido vor der Deportation zu bewahren.

Fido ist nicht nur eine recht lustige Komödie, sondern auch ein Film der unterschwellig die Highsociety kritisiert und dem Zuschauer gute alte Werte wie Freundschaft, Familie, Zusammenhalt und Treue nah bringt. Genau dies harmoniert besonders gut mit dem Setting des Filmes, bei dem es sich um eine bunte Lollipop Version desAmerikas der 60er Jahre handelt. Eben dieses Setting passt so perfekt in das Gesamtkonzept, da die hier angesprochenen Werte in den Filmen der 60er Jahre in Amerika vorherrschend waren .

Aber Fido hat noch mehr zu bieten. So sorgt die recht absurde Liebesgeschichte zwischen der einsamen Helen und Fido für den romantischen Part und gibt dem Film noch einen dramatischen Touch.

Dennoch sollte man Fido nicht mit einer Slapstickkomödie verwechseln, sondern es handelt sich hier vielmehr um ein Drama, der seinen Witz durch das absurde Szenario aufbaut. Die Komik entsteht erst durch das Vorwissen des Zuschauers über Zombies. Ein Beispiel dafür ist der Konzern Zomcon. .

Neben einer guten und innovativen Geschichte, der unterschwelligen Kritik am System und der Highsociety, dem guten Humor, der den Begriff „ Dumb like a Zombie“ wortwörtlich nimmt, sorgt das super miteinander harmonierende Schauspielerensemble für eine abgerundete Perle unter dem Horrorkomödien. Besonders heraus zu heben sind die schauspielerischen Leistungen von Billy Connelly und Carrie Ann Moss.

Fazit:
Fido ist ein lustige und nette Komödie, die sich von den anderen Filmen absetzt und für Fans der seichten Horrorkomödie, die Zombies nicht nur mit Splattereffekte gleichsetzen


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