Inhalt:
Lena (Elinor Lüdde) ist 17 Jahre alt und hat keine Ahnung welche Richtung sie beruflich einschlagen soll. Sie bekommt von niemandem einschlagende Hilfe, und somit versucht sie Ihren Traum zu verwirklichen: Sie möchte Schlagzeugspielerin werden!
Kritik:
Ich weiß nicht wo ich den Film einordnen soll, in welches Genre. Teen-Drama würde es wohl treffen. Doch ich frage mich wer die Zielgruppe von diesem Film sein soll. Ich finde er ist nicht für junges Publikum geeignet, und ältere Menschen werden sicherlich auch zu gelangweilt sein!
Die Geschichte spielt sich in Deutschland ab, und spricht dabei einige aktuelle Themen an, wie z.B. die Arbeitslosigkeit, die hier verkörpert wird von Lenas Vater (Thorsten Merten). Der Verlauf des Films plätschert mehr oder weniger vor sich hin, es fehlt an jetweder Dramaturgie! Es passiert einfach zu wenig, denn es dreht sich hauptsächlich um das Mädchen Lena und dessen Wunsch und dessen Umsetzung Drummer zu werden und das reicht hier bei weitem nicht aus. Fest steht das ich nach dem Film sehr viel mehr Müdigkeit verspührte als vorher...!
Ich weiß auch nicht zu welcher Gelegenheit man sich diesen Film anschauen sollte... kurz gesagt es ist ein Film den die Welt nicht gebraucht hat. Natürlich handelt es sich hier um einen Very-Low-Budget-Film, jedoch hätte man sich auch hier sehr viel mehr einfallen lassen können, denn das Ergebnis ist ein belangloses kleines Filmchen, welcher nicht ins Kino, sondern ins TV gehört!
Zugute halten muss man dem Film jedoch seine Schauspieler, die auf ganzer Linie überzeugen. Thorsten Merten und Elinor Lüdde liefern zwei richtig gute Leistungen ab, wenn man in Betracht zieht das dies bisher ihre größten Rollen waren. Sie spielen Ihre Parts glaubwürdig und sehr natürlich. Ich schätze zumindest von Elinor Lüdde wird man in Zukunft noch einiges hören, denn ich finde sie ähnelt der jungen Franka Potente, in ihrer Schauspielkunst als auch Ausstrahlung.
FAZIT:
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Alles in allem fehlt es "Meer is nicht" deutlich an Spannung/Dramaturgie, was daher rührt das es der Geschichte an Substanz und Einfallsreichtum mangelt! Mehr als 3,4 von 10 Punkte kann ich hier nicht vergeben, auch wenn wir hier gute Darstellerleistungen zu sehen bekommen, wie Elinor Lüdde als vielversprechende, deutsche Schauspielerin.