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Nachdem man sich mit dem traurigen Hellraiser - Bloodline-Debakel alle Türen für eine weitere Fortsetzung offen hielt, kam Scott Derrickson daher, um neuen Wind in die Hellraiser-Saga zu bringen. Er drehte einen optisch gelungenen Horror-Thriller, der keineswegs ein plumpes Sequel zu den Vorgängern darstellt, sondern einen Film, in dem wieder die schauspielerische Tiefe, als das bloße Präsentieren von den eh schon zum Spezial-Effekt verkommenen Zönobiten im Vordergrund steht. Die Story hebt sich wie gesagt erfrischend von den Vorgängern ab und kann mit etlichen Wendungen und Überraschungen den Film auf eine spannendes Niveau bringen, welches sich – bis auf ein paar Szenen - gut durch den Film zieht. Was am Ende bleibt ist kein typischer Hellraiser und schon gar keine typische Fortsetzung, sondern ein mutiger und durchaus gelungener Versuch, im Hellraiser-Universum neue Akzente zu setzen, der zwar einige Durchänger hat, aber dennoch überzeugen kann. Wenn man zu dem Kompromiss bereit ist, sich mal von der üblichen „Monstershow“ abzuwenden, kann man mit Hellraiser – Inferno einen wirklich spannenden Abend bekommen.

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