Eliminators (2016)

Die offizielle Filmkritik von Frank Trebbin

Die Angst sitzt neben Dir    

Frank Trebbin ist Autor der in mehreren Bänden erschienenen Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir", in der er sich durch das Besprechen von unzähligen Filmen aller Genres (primär Phantastik) einen Namen als Autor und Rezensent machen konnte.

Die folgende Kritik wurde am 28.12.2016 eingetragen.




Franks Bewertung des Films
(0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10)

3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne3 Sterne / 5


Wer ist Michael Parker? Das fragt sich die Londoner Polizei, als der als treusorgender alleinerziehender Vater bekannte Security-Mitarbeiter einen irrtümlichen Drogenüberfall auf sein Haus vereitelt und dabei im Alleingang drei Männer ausschaltet, denn der gute Mann ist in keiner Datenbank als real existierende Person gelistet. Kein Wunder, denn Parker heißt eigentlich Thomas McKenzie und ist als Ex-FBI-Agent im Zeugenschutzprogramm untergebracht, weil er einst nicht nur viel Material gegen den internationalen Waffenschieber Cooper lieferte sondern auch noch dessen Tochter schwängerte. Und nun ist Cooper durch diesen Vorfall wieder auf ihn aufmerksam geworden und setzt den Killer Bishop auf ihn an…

Mit „Eliminators“ knüpft das WWE-Filmstudio, das schon so manche solide Actionhit-Überraschung wie „The Marine“ oder „12 Runden“ aber ebenso Slasherpics wie „See No Evil“ zustande gebracht hat, um die unter Vertrag stehenden Wrestler auch mal jenseits eines Hallenbodens zu vermarkten, an das tumbe, aber schwer unterhaltsame Action-Kino der 1980er Jahre an und liefert einen preisgünstigen, aber nie billig erscheinenden Streifen ab, der damals neben „Hard To Kill“ und anderen Steven-Seagal-Knallern wegen seiner durchaus bemerkbaren Härte abgefeiert worden wäre. Heute, wo alles immer ein bisschen schneller, weiter, höher sein muss, fällt James Nunns geradliniger, voller interessant gefilmter Kampfszenen steckender Film natürlich in dem Gros der Masse nicht mehr so auf, auch wenn zumindest in Fan-Kreisen Hauptdarsteller Scott Adkins schon so eine Art Zugpferd-Funktion innehat. So besticht der britische Schwarzgürtel-Träger und Kampfsportler hier einmal mehr durch seinen überzeugenden Körpereinsatz sowie mit durchaus nuanciertem Spiel – ein Umstand, der nicht bei jedem Sportler-wird-Schauspieler gegeben ist – und darf nicht nur gut austeilen sondern bringt auch die Familienszenen mit Anstand über die Runden. So sieht man dann gerne darüber hinweg, dass Details der Handlung doch etwas konstruiert oder gar wenig logisch daherkommen und der mit den üblichen inhaltlichen Versatzstücken des Martial-Arts-Kinos ausgerüstete „Eliminators“ wahrlich das Rad nicht neu erfinden mag und kann. Fazit: Scott Adkins rettet hier nicht nur seine Tochter sondern auch den ganzen Film. Bildformat: 1,78:1. Des weiteren mit Wade Barrett, James Cosmo, Daniel Caltagirone u. a.


© Selbstverlag Frank Trebbin



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