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von PierrotLeFou

Vor 25 Jahren: Kultfilm und Langfilmdebüt von Guy Ritchie

Stichwörter: 1990er Großbritannien Jones Jubiläum Klassiker Komödie Kriminalfilm Ritchie Spielfilm Statham Sting

Lock, Stock and Two Smoking Barrels (1998)

Als Guy Ritchie im Jahr 2000 "Snatch" – mit Benicio del Toro und Brad Pitt – fertiggestellt hatte, da galt sein gerade als TV-Serie fortgeführtes, am 23. August 1998 uraufgeführtes Langfilmdebüt "Lock, Stock and Two Smoking Barrels" bereits als kleiner Independet-Kultfilm. Vinnie Jones und Jason Statham, beide auch in "Snatch" zu sehen, hatten hier ihre ersten Auftritte in einem Kinofilm, wovon dieser Guy-Ritchie-Streifen späterhin auch noch profitieren konnte. Zum Filmstart waren es jedoch der rüde Humor, die tarantinoeske Coolness und die etwas absurd verwickelte und einprägsame Typen enthaltende Kriminalstory – über einige Kleinkriminelle, die nach fehlschlagender Pokerrunde bei einem Gangster in der Kreide stehen, einige Marihuana-Dealer ausrauben wollen und zugleich in den Besitz geraubter wertvoller Gewehre kommen –, die dem Film allmählich Kultstatus einbrachten. Hier findet man bereits das meiste von dem, was Ritchie später – etwas größer, teurer, eleganter – vielfach zelebrieren sollte. Und schon hier entfaltete Ritchie seine Qualitäten zugleich als Regisseur und als Autor: Der thematisch ähnliche, wie eine Vorstufe oder Fingerübung wirkende Kurzfilm "The Hard Case" (1995) und die Musikvideos Ritchies schienen zuvor ein ergiebiges Experimentierfeld gewesen zu sein – "The Hard Case" soll zumindest dazu beigetragen haben, dass sich Geldgeber für Ritchies ersten Langfilm fanden und Sting Interesse hatte, als Darsteller in selbigem mitzuwirken.
Eine Dual Format Edition ist gerade bei JB als Mediabook herausgekommen: Eintrag von polenmafia


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