22. Juni 2020

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von PierrotLeFou

Vor 25 Jahren: Ron Howards Mondmissionsverfilmung mit Tom Hanks

Apollo 13 (1995)

Mit Hauptdarsteller Tom Hanks, dem früheren Komödien-Star, den "Philadelphia" (1993) und "Forrest Gump" (1995) gerade erst eine weit größere Karriere beschert hatten, gelangte am 22. Juni 1995 ein Film über die Mondmission Apollo 13 zur Uraufführung. Für die Regie konnte Ron Howard gewonnen werden, der schon zuvor mit Hanks in "Splash" (1984) gearbeitet und mit den Filmen "Backdraft" (1991), "Willow" (1988) oder "Cocoon" (1985) kleine Klassiker inmitten eher mediokrer Arbeiten abgeliefert hatte, die Frequenz angesehenerer Filme jedoch erst noch gehörig steigern sollte. Die Zusammenarbeit mit Hanks, dem er auch als Produzent sehr verbunden war, setzte Howard später in der Dan-Brown-Trilogie ab "The Da Vinci Code" (2006) fort (die jedoch zu seinen insgesamt weniger wertgeschätzten Projekten zählt). Mit zwei Oscar-Auszeichnungen, sieben weiteren Nominierungen, einem erfolgreichen Einspielergebnis und meist ausgesprochen positiven kann "Apollo 13" als wichtiger Markstein in Howards Filmografie gesehen werden, der spätere Dramatisierungen historischer Begebenheiten wie in "A Beautiful Mind" (2001), "Frost/Nixon" (2008), "Rush" (2013) oder jüngst in tatsächlich dokumentarischen Porträtfilmen wie "The Beatles: Eight Days a Week - The Touring Years" (2016) oder "Pavarotti" (2019) quasi vorwegnahm; zudem etablierte der Erfolg von "Apollo 13" Howard, der schon ab Mitte der 80er Jahre zunehmend als Regisseur auf sich aufmerksam machen konnte, endgültig für einigermaßen kostenspielige Großprojekte wie "Ransom " (1996), "How the Grinch Stole Christmas" (2000), "The Missing" (2003) oder die Dan-Brown-Trilogie.
Worum es in "Apollo 13" geht und wo die Qualitäten des Film liegen, beschreibt movieguide in seinem Review.

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