10. Juni 2019

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von PierrotLeFou

Vor 25 Jahren: Ein Action-Klassiker als Regiedebüt von Jan de Bont

Speed (1994)

Er arbeitete als Kameramann seit Mitte der 60er Jahre, ab Anfang der 70er Jahre wurde er dann mit Paul Verhoevens Filmen bekannt und betätigte sich in den 80er Jahren zunehmend im Bereich des us-amerikanischen Spannungskinos und vor allem des Action-Films. Diese Entwicklung beginnt mit "Roar" (1981), dem Abenteuerfilm-Desaster, bei welchem de Bont während der Dreharbeiten von einem Löwen nahezu skalpiert worden ist; es folgten u. a. "Cujo" (1983), "Flesh+Blood" (1985), "The Jewel of the Nile" (1985), "Die Hard" (1989), "Black Rain" (1989), "The Hunt for Red October" (1990), "Basic Instinct" (1992) und "Lethal Weapon 3" (1992), ehe de Bont – längst mit einem gewissen Sinn fürs Spektakel ausgestattet – auch selbst auf dem Regiestuhl Platz nahm.
Der am 10. Juni 1994 uraufgeführte "Speed" hatte sich schnell zu einem Klassiker des Actionsfilms entwickelt, der folgende "Twister" (1996) leitete kurz vor der Jahrtausendwende einen Boom an Katastrophenfilmen ein, wurde anfänglich gehypt und hat sich mittlerweile zumindest als diskutabler Beitrag seines Subgenres gehalten... die folgenden drei Regiearbeiten – das Sequel "Speed 2: Cruise Control" (1997), die Neuverfilmung "The Haunting" (1999) und die Spiel-Verfilmung "Lara Croft Tomb Raider: The Cradle of Life" (2003) fanden hingegen nur noch wenige Befürworter. Seitdem scheint die Regie-Karriere de Bonts beendet zu sein; doch sein Regiedebüt überzeugt noch heute als rasantes Unterhaltungskino und zählt zu den großen Action-Filmen seiner Dekade – das zudem mit Keanu Reeves, Dennis Hopper, Sandra Bullock und Jeff Daniels toll besetzt ist.
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