Picnic at Hanging Rock (1975)
Schon "The Cars That Ate Paris" (1974) mauserte als sich als früher Beitrag der Australian New Wave allmählich zum Kult-Film – woran der spätere Verlauf der Karriere von Regisseur Peter Weir sicherlich größeren Anteil hatte –, aber der große Erfolg bei Kritik und Publikum setzte dann erst mit dem am 8. August 1975 uraufgeführten "Picnic at Hanging Rock" ein. Nach dem Roman von Joan Lindsay – ein tagheller, sommerlicher Schauerroman, der vom rätselhaften Verschwinden einer Gruppe von Internats-Schülerinnen am Hanging Rock handelt und dessen alles und nichts erklärendes letztes Kapitel erst Ende der 80er Jahre, nach dem Tod der Schriftstellerin, veröffentlicht wurde – inszenierte Peter Weir das Drama mit humorvollen, tragischen, mysteriösen, beunruhigenden Elementen, das lange Zeit von größeren Publikumsteilen als Tatsachenverfilmung wahrgenommen wurde. Wie in vielen Internatsstoffen stehen Begehren und Unterdrückung im Zentrum ges Geschehens, das sich erfreulich vage und offen entfaltet. Weir selbst kürzte sein Werk am Ende der 90er Jahre um mehre Minuten auf einen Director's Cut herunter, der recht unterschiedlich aufgenommen wurde.
Beide Versionen des Films sind im 4-Disc Mediabook von Koch Media auf DVD enthalten, der Director's Cut zudem nochmals als Blu-ray: Fassungseintrag von pinheadraiser1
Mehr zum Inhalt und den Qualitäten des Films verrät das Review von Moonshade…
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