Le pacte des loups (2001)
Aktuell meldet sich Christophe Gans gerade nach längerer Pause – erstmals seit "La belle et la bête" (2014) – wieder zurück: Mit "Return to Silent Hill" (2025) knüpft er an seine Videospiel-Verfilmung "Silent Hill" (2006) an, die damals mit einer dichten Atmosphäre punkten konnte, die über die Banalität der Vorlage und des Inhalts hinwegzutrösten vermochte. Die atmosphärische Dichte zeichnete Gans auch zuvor schon aus: in seiner kurzen Giallo-Hommage "Silver Slime" (1981), in seiner Episode für "Necronomicon" (1993), im Thriller "Crying Freeman" (1995) und nicht zuletzt im am 31. Januar 2001 uraufgeführten Genremix "Le pacte des loups", der Elemente des vorangegangenen Films fortführt und Martial-Arts-Motive im Mantel-und-Degen-Kostümfilm ansiedelt, zwischen Fantasy- Thriller- und Horrorfilm-Elementen, garniert mit etwas Erotik und Romantik; die Vorlage indes ist der Fall der Bête du Gévaudan, die im späten 18. Jahrhundert etwa 100 Menschen gerissen haben soll – Gans adaptiert den Stoff aber mit Anleihen beim populären Genrefilm der vorangegangenen vier Jahrzehnte und schuf einen kleinen Kult-Hit, der mit Vincent Cassel und Monica Bellucci ansprechend besetzt daherkommt.
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