Wonder Boys (2000)
Curtis Hanson würde im kommenden Mai 80 Jahre alt werden, wäre er nicht schon 2016 verstorben: nach längerer Demenzerkrankung, der eine Herz-OP vorangegangen war, die 2012 zum Abbruch seiner Arbeit an "Mavericks" (2012) führte und das Ende seiner Regie-Karriere einläutete. Diese befand sich Ende 90er Jahre gerade auf ihrem Höhepunkt: "L.A. Confidential" (1997) war ein immenser Erfolg bei der Kritik und erhielt immerhin neun Oscar-Nominierungen. Bis dahin dominierten Kriminalfilme und Thriller die Karriere Hansens, in der bloß die Komödie "Losin' It" (1989) einen fröhlicheren Akzent gesetzt hatte. Mit dem am 22. Februar 2000 uraufgeführten "Wonder Boys" wollte Hanson dann abermals in Komödiengefilde wechseln, was ihm auch mit erneutem Zuspruch von Kritik und Publikum gelang: Michael Douglas, Tobey Maguire, Frances McDormand, Robert Downey Jr. und Katie Holmes zählen zum namhaften Cast dieser Geschichte, in der Douglas nach einer Romanvorlage von Michael Chabon einen Professor für kreatives Schreiben spielt, der mehr oder weniger ausgebrannt in einer kreativen Krise steckend an seinem literarischen Comeback arbeitet. Doch das neue Werk ufert richtungslos los, derweil dem Schriftsteller auch das Privatleben mit seinen komplizierten Beziehungen über den Kopf zu wachsen beginnt…
Mehr zum Inhalt und den Qualitäten des Film verrät Moonshade in seinem Review…
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