Wim Wenders drehte zusammen mit Münchner Filmstudenten eine liebevolle Hommage an die Anfänge der bewegten Bilder, im speziellen die Brüder Skladanowsky, die mit ihrem selbst gebauten Bioskop als die weltweit ersten öffentlichen Vorführer das neue Kinozeitalter einläuteten.
Ein besonderes Schmankerl für Cineasten sind die zu Beginn gezeigten Kurzfilme der Brüder Skladanowsky, mit denen sie 1895 ihre Premiere feierten (u.a. Das boxende Känguruh, Serpentin Tänzerin). Nach einer Einleitung von Wim Wenders folgen drei Akte. Die ersten beiden sind vollständig in schwarzweiß und optisch an die damalige Zeit angepasst. Der dritte Akt verlagert sich in die Gegenwart. Übrigens, in der französischen Fassung wird der zweite Akt von Horst Buchholz gesprochen (deutsche Fassung: Rolf Zacher).
Sehr gelungene Retrospektive, die auf kurzweilige Art ein Stück Kinogeschichte wiederbelebt.