Was aufgrund des reißerischen Titels und des haarsträubenden "Plots" auf eine Trashkeule vom allerfeinsten schließen läßt,entpuppt sich letztendlich mehr als ein maues Vergnügen.
Clyde Anderson a.k.a. Claudio Fragasso,der sich schon für das Drehbuch des völlig in den Sand gesetzen und ebenfalls aus dem gleichen Jahr stammenden Zombie 3 verantwortlich zeichnete,nimmt hier auch auf dem Regiestuhl platz,was man auch zu jeder Zeit merkt.
Die "Darstellerriege" scheint (wenn man mal von Castellari Cousin und Chuck Norris Lookalike Massimo Vanni,hier mal wieder mit seinem Pseudonym Alex McBride vertreten,absieht) direkt aus Kneipen oder Schickimicki Discos heraus gecastet worden zu sein.
Die herrlich kaputte,saublöde Synchro hat man offenbar mal eben in einer lockeren Runde mit einem Kasten Bier zusammengezimmert ;Sprüche wie "Ist rausgeflogen,hat die Miete nicht gezahlt!" (auf die Bemerkung hin warum ein Grab leer sei.) lassen jedenfalls darauf schließen.
Wird der Haufen,bestehend aus einem zotteligen,offenbar dauerbreitem Feierabend Söldner samt seinen Hampelboys und Poptrullas,nach und nach dezimiert,so wird man als Gorehound sicherlich nicht in höchsten Gefilden schweben ;
Außer etwas Kunstblut und Hände,die sich von hinten durch einen Körper arbeiten (das zudem noch reichlichst unspektakulär umgesetzt wurde) ist hier Ebbe angesagt.
Eine Dame wird noch von Zombies offenbar blutig gekitzelt,was diese offenbar sehr erregt und mit abgehacktem Gestöhne quittiert.
Wiedergänger dieses kunterbunten Trupps tauchen im Verlauf des Streifens sprechend!!! wieder auf,Zottelbär und ein Kumpan dürfen sogar weiter mit ihren Wummen auf die noch verbliebenden Lebenden ballern...der helle Wahnsinn!
Ach ja,die Untoten,die gibt es ja auch noch.
Diese werden als herumspringende,mit Putzlappen behängte Kleistergesichter dargestellt,die offenbar gerne Ninja spielen,gelegentliche Waldmeistersirup Spuckereien inklusive.
Hinzu kommt noch ein Score,der hauptsächlich aus übelstem Poserrock besteht,für den sich selbst noch Weichspüler wie Poison oder Cinderella schämend im Keller versteckt hätten.
Fazit :
Eine typische Endachtziger Zombiegurke im damalig angesagtem "Miami Vice" Stil.
Die Zwei verteile ich nur dank der "Synchronisation".