Björk spielt die aus der Tschechoslowakei in die USA ausgewanderte Selly, die durch einen genetischen Deffekt dem Erblinden nahe ist. Um ihren Sohn Geene vor dem selben Schicksal zu bewahren, arbeitet sie in einer Fabrik unter schweren Bedingungen und spart jeden Cent zusammen, um ihm eine Augenoperation zu ermöglichen. Ihre Vermieter sind gut mit ihr befreundet, passen auf ihren Sohn auf und helfen ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Eines Tages erfährt sie von den Schulden ihres Vermieters und er, dass sie bereits über 2000 Dollar zusammengespart hat. In seiner Verzweiflung stiehlt er das Geld und löst damit eine Reihe von Ereignissen aus, die dem Film eine dramatische Wende geben...
Lars von Trier hat einen packenden Musikfilm gedreht, bei dem am Ende nur wenige Augen trocken bleiben. Der Film wirkt teilweise sehr dokumentarisch (Kamera und Dialogik) und bietet zwar keine Überraschungseffekte, aber eine brilliante Björk, bekannte Nebendarsteller und eine tragische Story.