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Anfangs hat man seine liebe Mühe, sich in den konfusen Plot über Cyborgs, Kampfanzüge, Experimente an telekinetisch begabten Gören und geistige Verschmelzungen hineinzufinden, denn Stage 1 der GENOCYBER-Reihe ist Chaos pur und die dramatischen Parts mit dem jaulenden Wolfsmädchen funktionieren zunächst überhaupt nicht. Mit der Doppelfolge auf dem Flugzeugträger, Stages 2 und 3, fängt sich die Story aber dann ein wenig und weiß zumindest mit solider Action zu unterhalten. Das ist auch gleich der Zenit der kurzen Saga, denn die letzten beiden Episoden mit dem faschistischen Zukunftsstaat sind dann wieder abgehobener und lassen sehr viele Fragen offen. Auffällig an der mittelmäßig animierten Miniserie, in der auch mal Kinder abgeknallt werden, ist der doch stetig sinkende Gore-Pegel.