Jonathan E. ist der absolute Champion des blutigen und brutalen Sports Rollerball; ein Spiel, das von den weltregierenden Corporations der Zukunft ins Leben gerufen wurde, um versteckte Aggressionen abzubauen.
Jonathans Begabung macht ihn jedoch so populär, dass er für die Corporations eine Gefahr darstellt, weil jegliche Individulität ausgelöscht bleiben soll. Als er sich aber weigert aufzuhören, will die Regierung ihn töten, bei Rollerball...
Norman Jewisons Art der Zukunftvision ist bis dato und auch bis heute einzigartig. (mal abgesehen von dem müden Remake von ´02)
Die Darsteller können absolut überzeugen. James Caan (Sonny in "Der Pate") als Jonathan E. fällt vorallem sehr positiv auf, da er in jeder Szene des Films mitspielt.
Die Actionszenen im Film kommen auch nicht zu kurz und sind wirklich spannend, obwohl sie ab und zu etwas unschlüssig sind. Das wird aber schnell wieder durch die starken Kameraperspektiven, zum Beispiel vom Boden der Bahn, ausgeglichen.
Dabei merkt man, dass es wahrscheinlich ziemliche Knochenarbeit war diesen Film zu drehen.
Abgerundet wird "Rollerball" durch gute klassische Musik, die perfekt zu solcher Art Filmen passt.
Man nenne da lediglich "Uhrwerk Orange" und "2001".
Ebenfalls ist noch zu erwähnen, dass der Film hauptsächlich in Deutschland gedreht wurde. Im Münchner Basketballstadion wurde nämlich die Arena aufgebaut und das BMW-Gebäude wurde als Regierungszentrum genutzt.
Fazit: Trotz ein paar Schwächen ein absolut sehenswerter Film, der KULT-Status erreicht hat! Nicht auf das Remake reinfallen, sondern auf den 75er zurückgreifen. Es lohnt sich!