Review

In einer möglichen Zukunft existieren Länder nicht mehr, die Konzerne für Nahrung, Energie und andere Produkte haben die Kontrolle der Welt übernommen.
In dieser Welt gibt es nur noch wenig Ablenkung, eines davon ist die Rollerball-Liga, in der Jonathan E. der absolute Star ist.
Doch die Konzernbosse haben mittlerweile vor dem Weltstar Angst und wollen ihn absetzen.
Als er nicht freiwillig geht, werden die Regeln härter und härter, bis schließlich das finale Match ansteht...

Dieser Film hat mich schon in den 80ern begeistert, als ich ihn zum ersten Mal in die Finger bekommen habe.
Die Machart des Filmes ist noch rein und frei von Effekten, die das Auge beleidigen.
James Caan vorneweg leistet eine wirklich überzeugende Arbeit ab, vor allem auch die Rollerball-Szenen sind äußerst gelungen.
Norman Jewison hat ebenfalls in der Wahl der Umgebung eine Zukunftsvision realisiert, die 1975 ohne gewaltige Kulissen möglich war.
Wie man schon lesen kann, bin ich fasziniert von diesem Film, der durch Minimalismus doch viel mehr erreichen konnte, als durch irrsinnige Aufbauten und bahnbrechende Effekte (die es zu dieser Zeit sowieso noch nicht gab).
Die Musik sagt mir persönlich auch sehr zu, da die meisten Stücke klassisch sind und kein Pop-Gedudel oder ähnliches.

Alles in allem ein Meisterwerk, das sich vor keinem anderen Film zu verstecken braucht und schon jetzt immer noch besser ist als das Remake.
Die Thematik passt wie die Faust aufs Auge, grade in diese Zeit, wo die Gewalt in der Welt wieder überhand nimmt .

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