Review

So da hatte ich also Bloody Tie in den Händen von dem ich ja schon einiges gehört hatte, überwiegend positiv. Mit solch einer Einstellung ging ich dann auch an den Film heran.
Zur Story:
Es spielt in einem Korea indem Drogen überall im Umlauf sind und der Konsum selbiger immer mehr steigt.
Ein Cop, der nicht ganz so fein und sauber ist, will mithilfe eines Dealers, der nicht ganz so der harte Pimp ist, der Beförderung ein Stück näher rücken, indem der Dealer ihm hilft ein paar andere Drogedealer und Bosse in den Knast zu bringen.
Im Gegenzug, darf der Dealer ( habe mir die Namen nicht gemerkt )
dann ungestört seiner "Arbeit" nachgehen.
Aber naürlich gibt es dann eben jene höheren Tiere, die da nicht so mitspielen.
Da wären der Oberboss des Drogenkartells, den niemand bisher gesehen hat.
Ein Cop, der zu einer Drogen-Bekämpfungseinheit gehört, jedoch in Wahrheit auch nur der Sklave eines Drogenbosses ist usw.
Bei einer Verhaftung, geht einiges schief, der Drogenboss wird dabei getötet, der Cop wird suspendiert und der Dealer geht in den Knast.
Die Freundin des getöteten wird abhängig gemacht und verkommt zum Junkie.
Aus dem Knast entlassen will der Dealer sein Revier zurück, was ihm aber inzwischen schon längst streitig gemacht wurde.
Der Cop hingegen will seinen Posten zurück.
So schließen sich die beiden zwangsläufig zusamen...

Tja. Ich muss sagen so besonders war er dann doch nicht.
Er fängt zwar sehr schön an hat auch visuell ein paar Kniffe drauf, doch geht er dann langsam in ein Loch, indem er scheinbar nicht wieder herauskommt bis zum Ende.
Wenn man ganz ohne Erwartungen rangeht wird einem das sicher nicht so bewusst.
Dachte ja er geht in die Richtung wie Running Wild, doch er ist anders, aber auch doch nicht.
Im Grunde passiert nicht wirklich viel.
Beide Hauptcharaktere sind auf ihre Art und Weise unsymphatisch was aber zum Film passt.
Ich fand ich den Film von seiner Inszenierungsweise sehr stark an amerikanische Drogen Filme angelehnt, da alles ziemlich roh und hart rübergebracht wird.
Action darf man jedoch nicht erwarten.
Geschossen wird kaum und auch Humor sollte man nicht erwarten.
Und das Ende ist dann auch sehr erdrückend.... doch ich will hier nichts verraten.
Wieso er in Korea eine 18er Freigabe bekam weiß ich nicht, vermutlich wegen der exzessiven Drogendarstellung und die freizügige Einstellung dazu.
Also wie gesagt, irgendwie hat er schon einige parallelen zu Running Wild, aber ist er eben doch ganz anders als dieser.

Kommen wir zum Schluss:
Ganz sicher kein schlechter Film, doch eben auch keiner den man unbedingt ihn seiner Sammlung haben muss.

Jedoch angucken sollte man ihn schon einmal.
6/10 Punkten

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