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In dieser Zukunft ist die Erde durch die Zerstörung der Umwelt zu einer windigen Einöde geworden. In dieser schnappt sich Matt Owen den gejagten Byron, weil er sich davon ein fettes Kopfgeld erhofft.

Matt will Byron also irgendwo abliefern, macht sich in einem der hier omnipräsenten Fluggeräte auf den Weg, hat aber offensichtlich nie eine Ahnung, wo er ist oder wohin es geht. Scheint ihn selbst aber nicht weiter zu stören. Viel wichtiger ist dem von Steven Lisberger inszenierten Quark im Futur, dass Byron eine pseudo-philosophisch-esoterische Reise durchmacht. Diese enthält zwar interessante Ansätze, an der Umsetzung und dem Transport derer hapert es aber gewaltig und am Ende weiß man nicht so genau, was das Ganze eigentlich sollte. 

Viel SciFi gibt es in dieser trostlosen Zukunftsversion nicht. Sieht alles recht günstig getrickst aus, ist wirr erzählt und mit schludriger Dialogschreibe garniert. Darstellerisch zieht sich Bob Peck als Byron noch am kompetentesten aus der Affäre, wenn seine „Charakterentwicklung“ auch holterdiepolter vonstatten geht. Bill Paxtons etwas depperter Matt macht nicht viel her, Mark Hamill bekommt nicht wirklich viel zu tun, ist mal weg, dann wieder da und versucht sich krampfhaft den Skywalker auszutreiben. In kleinen Nebenrollen tummeln sich noch Robbie Coltrane, F. Murray Abraham oder Ben Kingsley. Bringt aber nicht viel.

Zu inkonsistent die Erzählung, visuell unbeeindruckend und insgesamt recht dröge. Eine wenig mitreißende Dystopie mit zwar manch ansprechender Idee (irgendwo), deren Wirkung aber in der Umsetzung abhandenkommt. Wenig Wind um auch sonst wenig.

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