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Da Regisseur Bryan Singer aufgrund der Dreharbeiten von Superman Returns für den dritten Teil der X-Men Reihe nicht zur Verfügung stand, dürfte mit Brett Ratner erstmals ein anderer Regisseur Hand an der Reihe um Wolverine, Professor Charles Xavier, Magneto und Co anlegen.

Dabei beginnt alles damit das ein Heilmittel auftaucht, welches Mutanten die Möglichkeit gibt ihre Kräfte aufzugeben. Während einige das Mittel durchaus begrüßen zeigen sich viele Mutanten wenig gewillt dies zu tun. Die X-Men selbst leben nach den Geschehnissen am Alkali Lake ihr Leben weiter. Einzig Scott/Cyclops zieht sich zurück, da er den Tod von Jean nicht verkraften kann. Da erhält dieser urplötzlich einen telepathischen Ruf seiner totgeglaubten Partnerin. Unverzüglich begibt er sich zum See, wo Jean tatsächlich wieder den Wassermassen entsteigt. Als sich beide daraufhin küssen tötet diese allerdings Scott. Zudem verwandelt sich Jean durch den Kuss in Phoenix, welche aufgrund ihrer immensen Kräfte kaum zu stoppen ist. Zugleich droht der, durch das auftauchen des Heilmittels ausgelöster Konflikt, endgültig auszubrechen...

Wesentlich Actionreicher aber auch anspruchsloser gibt sich der Abschluss der ersten X-Men Trilogie. Hatte vor allem der zweite Film der Reihe grandios Anspruch und Comic-Action mit einander verbunden gibt sich Der letzte Widerstand wesentlich flacher.

Dafür punktet der Film von Ratner immerhin mit einem hohem Tempo, sehr guten sowie aufwendigen Action - Sequenzen, eine stark erhöhte Anzahl von verschiedenen neuen Mutanten sowie der Rückkehr der alt bekannten Recken.

Wobei diese aber teilweise auch etwas zu sehr in den Hintergrund gedrängt werden. Zumal man wiederum von einigen Neuzugängen durchaus mehr wünschenswert gewesen wäre.

So erkämpft sich der Der letzte Widerstand knappe 7 Punkte. Nicht mit der feine Klinge daherkommend wie der direkte Vorgänger bzw der Erstling aber unbestritten unterhaltsam und Actionreich.

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