Alle Kurzkommentare


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Ein Blut saufendes Auto als Satire auf die Blood-for-Oil-Politik der USA? Eigentlich keine schlechte Sache, nur wurde die Idee mit dem roten Lebenssaft nuckelnden Fahrzeug bereits 17 Jahre zuvor mit dem Vampirmotorrad in IRON THUNDER wesentlich witziger umgesetzt. Dass BLOOD CAR Low Budget in Extremform darstellt, das sei verziehen. Doch dass er sich mit seinen meist viel zu sonnigen Bildern in Richtung Grindhouse positionieren will und sich dabei so richtig in die Brennnesseln setzt, das ist schon ärgerlich. Er ist einfach nicht dreckig, böse und schwarzhumorig genug. Auch für die Gorehounds ist es keine lohnenswerte Fahrt. Richtig fies (aber nicht im lustigen Sinne) ist nur das Abknallen eines Hündchens. Zumindest sorgt die Karre als Statussymbol um Weiber abzuschleppen für viel Sleaze. Aber Himmel, ist die erwachsene Anna Chlumsky eine furchtbare Schauspielerin! Nicht etwa, dass der Hauptdarsteller besser wäre.

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„Christine“ trifft auf „Braindead“, war der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss. Und damit hatte ich mal wieder den Fehler begangen, den ich leider allzu oft in meiner Geschichte als „Filmfreak“ zum Opfer gefallen bin: Meine Erwartungen waren zu hoch gesteckt. Zwar sind in dieser Low Budget Produktion jede Menge gute Ansätze, allerdings zünden diese nicht richtig. Der schwarze Humor ist nicht makaber genug, der Splatter nicht wirklich brutal und selbst die politische Unkorrektheit wirkt kastriert und nicht wirklich boshaft. Schade eigentlich, denn hier währe echt mehr drin gewesen. Nur für „Trasher“ und Fans von Independent-Streifen noch ein Blick wert. 04/10 Kills

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