Review

Ein Playboy wird von Albträumen geplagt und ermordet bald darauf wie in Trance Menschen aus seiner Umgebung, ohne sich daran erinnern zu können. Ein Gesetzeshüter ist ihm auf den Fersen und der Psychiater ratlos.

Irgendwie werde ich aus diesem Film nicht schlau. Die Story ist äußerst konfus und worauf der Streifen hinaus will wird wohl ewig sein Geheimnis bleiben.
Dabei gibt es einige gute Ansätze beispielsweise wenn eine Frau unserem Playboy berichtet, dass sie erfahren hat, dass er sie umbringen wird (und sie behält Recht) oder die mysteriösen Träume unter anderem mit einem grimmig dreinblickenden Mann. Nur leider wird das Ganze nicht zu einem sinnvollen Gesamtbild zusammengefügt, sondern wirkt lose aneinandergereiht. Auch für übernatürliche Ereignisse wie den sich bewegenden Gegenständen oder die akustischen Halluzinationen des "Bullenarschlochs", die sich etwas nach den Geräuschen der Riesenmotte Mothra anhören, gibt es keine logische Erklärung (zumindest hat sich mir keine erschlossen).

Aus dem ein oder anderen Giallo locken ja gut inszenierte Morde noch etwas Positives hervor, aber auch hier kann der Film nicht punkten. Diese Szenen sind uninteressant heruntergekurbelt und Spannung wurde bei mir nicht erzeugt.

Schwach finde ich ebenso die Leistungen der Darsteller, die man kurz nach Sichtung des Streifens bereits wieder vergessen hat. Die Frauen müssen sowieso nur gut aussehen, was bei der Psychiatergehilfin meiner Meinung nach auch gelungen ist und die Herren der Schöpfung sind einfach nur aalglatt und gerade der Hauptdarsteller, der ja eigentlich die Identifikationsfigur für den Zuschauer sein sollte, ist mir äußerst unsympatisch, denn außer zu knattern, was er vor die Flinte bekommt, hat er nicht viel zu bieten.

Gut gefällt mir die musikalische Untermalung (ich könnte mich nicht darin erinnern, je einen Giallo gesehen zu haben, bei dem das nicht der Fall war) und die herrlich überzogenen Dialoge sorgen für manch ungewollte Heiterkeit.

Insgesamt muss ich sagen, dass dieser zwölfte Giallo aus der X-Rated Italo Giallo Serie meiner Meinung nach keinen Platz in dieser Reihe verdient gehabt hätte, denn all die Dinge, die einen Giallo auszeichnen, vermisst man hier schmerzlich. Außer einem interessanten DVD-Titel ("Das Geheimnis des magischen Kreises", wobei man besagten Kreis vergeblich suchen wird) bleibt nicht viel übrig, was es wert wäre, in Erinnerung zu bleiben.

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