Review

Dieser üble Science-Fiction-Schund ist so schlaftrunken inszeniert, dass selbst gestandene B-Movie-Fans vom Hocker kippen könnten. Es scheint zudem bemerkenswert, wie all die Action, Gewalt und hübschen Explosionen regelrecht emotionslos beim Betrachter vorbeiziehen. Zum einen ist die Story ohne jedes Motiv erdacht, solange nur Cyborgs darin vorkommen, um wenigstens dem Titel gerecht zu werden. Desweiteren ist die Darstellerriege kein Höhepunkt und auf den unsäglich schlechten David Bradley zugeschnitten, welcher sich in seiner Rolle als Regierungsbeamter natürlich sehr wohl fühlt und nach Lust und Laune Dresche verteilt und durch die Gegend düst. Die Wurzel allen Übels dudelt allerdings orgelmäßig aus dem Hintergrund und ist so geschickt deplatziert eingesetzt, dass man das Gefühl bekommt, zwei Filme würden gleichzeitig abgespielt. Ohne diesen nervtötenden Faktor erkennt man sogar die Absicht, Komik in den Film einzubauen, um wahrscheinlich den restlichen unfreiwilligen Humor zu verstecken. Was den Film nennenswert macht ist beschämenderweise der völlig misslungene, aber hohe Gewaltanteil. Das Endurteil: nachgewiesene Dummheit in allen Punkten.

gnädige 3 / 10 Punkte für dieses Machwerk

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