Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


60 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Detective Jack Brenner, ein auf Serienkiller spezialisierter Polizist, hat durch einen Unfall sein Gedächtnis verloren. Die Neuropsychologin Molly Nostrand nimmt sich seines Falles an und hilft Jack, seine Erinnerungen zu aktivieren. Immer tiefer wird Molly dadurch auch in die Ermittlungen eines noch ungelösten Falles eines mehrfachen Frauenmörders gezogen. Nach und nach verdichtet sich für Molly der Verdacht, daß Brenner selbst der Täter sein könnte…

TV-Made-Psychothriller erkennt man meistens daran, daß sie recht slow inszeniert sind. Ganz so schlimm ist „In the Shadow of Evil“ nicht geworden, denn dazu ist die Geschichte zum einen relativ spannend und zum anderen auch gut gespielt. Daß der erfahrene Zuschauer trotzdem schon früh ahnt, was eigentlich los ist, liegt daran, daß Drehbuchautor Robert Nathan die falschen Fährten zu uninspiriert gelegt hat. Da Daniel Sackheim jedoch streckenweise die Musik manipulativ wirkend eingesetzt hat, fühlt man sich schon eher an die großen Kinovorbilder, wie z.B. „Das Schweigen der Lämmer“, erinnert. Alternativtitel: „Im Schatten des Grauens“. Mit Treat Williams, Margaret Colin, Joe Morton, William H. Macy u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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