Nachdem Alison Blanchard ihr Medizinstudium begonnen hat findet sie heraus das mit dem Kadaver einer jungen Frau etwas nicht stimmt...
Der Film sieht zunächst einbisschen wie "Madhouse" aus, geht aber eher in Richtung "Anatomie".
Wer sich auf "Unrest" einlässt bekommt einen sehr ruhigen Horrorthriller zu sehen und sollte sich darauf einstellen. Es dauert fast 10 Minuten bis überhaupt mal der Vorspann läuft und am Anfang vergehen ganze 2 Minuten in denen wir nur einer Frau zusehen die vor einem Spiegel steht. Gegen Ende bekommt das Ganze einbisschen Tempo, aber in der ersten Stunde passiert nur sehr wenig.
Nichtsdestotrotz ist "Unrest" nicht schlecht. Der Film setzt weniger auf blutige Effekte sondern mehr auf unterschwellige Spannung. Man bekommt zwar viele Leichen und Autopsien zu Gesicht, Blut aber so gut wie keins, nur ganz zu Beginn, wobei der Effekt ziemlich schlecht ist, und gegen Ende fließt nochmal etwas Blut. Das ist aber nicht der Rede wert.
Die Sache mit dem Spannungsaufbau funktioniert am Anfang ganz gut, dafür sorgt der passende Score. "Unrest" beginnt fesselnd, schwächelt dann und plätschert so vor sich hin, wobei gegen Ende wieder etwas Spannung aufkommt. So richtig langweilig wird der Film eigentlich nie.
Ich vermisse bei "Unrest" einbisschen Atmosphäre. Der Film versucht mit allen Mitteln dem Zuschauer das Gruseln zu lehren, das funktioniert aber nicht, obwohl der Film rein optisch gelungen ist und die meisten Schockeffekte ganz gut rüber kommen.
Die Darsteller sind allesamt nicht überragend, aber ok. Mit der hübschen Corri English in der Hauptrolle hat man eine gute Wahl getroffen.