Review

Gutaussehende und zunächst auch gutgelaunte Twens steuern mit einem Privatflugzeug eine Insel an, um den Collegestress wegzufeiern. Bei der Personenkonstellation: 2 Brüder mit ihren Freundinnen und einem lustigen Schwarzen als Beigabe, fällt es nicht allzu schwer zu erahnen, wer wohl als erster aus dem Film scheidet. (Süd-Afrika = 0 Points!)

Mal wieder besteht die "Einleitung" des Films aus belanglosem Bla-Bla, Knutschi-Knutschi und Alkoholkonsum in rauhen Mengen und mal wieder langweilt das gewaltig. Dankenswerterweise erscheint dann nach ca. 20 Filmminuten die erste Vorhut einer hungrigen Hundemeute und hinterläßt eine Bißwunde im Oberschenkel einer Blondine. Von nun an müssen sich die Angeknabberte und ihre Freunde den Angriffe der Schäferhunde und Dobermänner erwehren und stellen sich dabei gar nicht so dumm an. Die Köter allerdings auch nicht: Um den Rückflug zu verhindern werden kurzerhand die Befestigungsseile des Wasserflugzeugs gekappt. Nun ja.

Die Hundeattacken und die Abwehr dieser sind sehr realistisch umgesetzt und so ist man ausnahmsweise mal erleichtert, dass man sich nicht in einem italienischen Exploitationfilm aus den 70ern befindet. Den Hinweis auf die Animal Anti-Cruelity League im Nachspann hätte man dort jedenfalls vergeblich gesucht. Gleichfalls vergeblich sind die Bemühungen des Drehbuchautors den Filmfiguren mit einem zwischenzeitlich aufkeimenden Bruderzwist soetwas wie Tiefe angedeien lassen zu wollen.

Beeindruckend jedenfalls was einem körperliche Fitness in Extremsituationen bringen kann. Also Dosenbier und Chips wegstellen und mal wieder joggen gehen, statt die Zeit vor dem Fernseher zu verschwenden.! ...oder einfach Extremsituationen vermeiden.
4/10

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