Review

Gesamtbesprechung

Die Serie "Tage, die die Welt bewegten" wurde seinerzeits zusammen mit der Wochenzeitung "Welt am Sonntag" vertrieben. Es handelt sich um ein durchaus gelungenes Infotainment der BBC mit leichten Abstrichen.

Ausgewählt werden in den Folgen immer besondere Tage in der Geschichte der Menschheit, so in der ersten Folge der 17. Dezember 1903 [der erste Motorflug der Gebrüder Wright] und der 21. Juli 1969 [die Landung von Apollo 11 auf dem Mond]. Die in einer Folge zusammen besprochenen Tage haben thematisch meistens eine Verbindung oder fallen wie in der zweiten Folge sogar auf den gleichen Wochentag, hier den 12. April [einmal der Prozessbeginn gegen Galileo Galilei und zum anderen Juri Gagarins Start ins All].

Erzählt werden diese Tage in Spielszenen, in denen die Ereignisse rund um das historische Datum nachgestellt werden. Ergänzt werden diese Spielszenen dann um geschickt einmontierte Originalaufnahmen. Das ganze wird von einem kundigen Erzähler aus dem Off kommentiert, wobei dieser - wie für Infotainment üblich - manches Mal ein wenig überdramatisiert.

Der Schwachpunkt der Serie sind mitunter die Spielszenen, denn hier wurden nicht immer die besten Schauspieler ausgewählt und es gibt doch einiges Overacting in den Darstellungen. Ansonsten bekommt man routiniert gute BBC-Doku-Unterhaltung. Ich selber bin auf diese Reihe in unserer Stadtbibliothek gestoßen und konnte sie so in Gänze schauen, ohne entsprechende Ausgaben zu haben.

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