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Der Film erzählt grundsätzlich drei skurrile Kurzgeschichten, welche primär durch die Familienzugehörigkeit der Darsteller miteinander verbunden sind. Der erste Teil handelt vom ungarischen Soldaten Vendel Morosgoványi und spielt während dem zweiten Weltkrieg. Der Soldat leidet unter Einsamkeit und unter den Schikanen von seinem Leutnant. Zuflucht findet er in seinen ungewöhnlichen Formen der Selbstbefriedigung. Der zweite Teil handelt von seinem Kind Kálmán Balatony, welches er mit der Gattin vom Leutnant gezeugt hatte. Da er zuvor auch mit dem Kadaver von einem Schwein Sex hatte, wird Kálmán mit Schweineschwänzchen geboren. Als erwachsener Mann wird Kálmán zum Wettesser und träumt davon, dass diese Disziplin Olympisch wird. Aus der Beziehung zu Gizzella, ebenfalls eine Wettesserin, entsteht der Sohn Lajoska Balatony. Dieser findet seine Berufung als Tierpräparator (Taxidermist) und kümmert sich ausserdem um seinen fettsüchtigen Vater Kálmán. Nach seinem Tod stopft er auch seinen Vater aus und dank einer speziellen Vorrichtung am Ende schliesslich auch sich selbst. 


Die Geschichten sind äusserst verrückt, bizarr, ecklig und provozierend. Es ist noch schwierig hierzu die richtigen Worte zu finden. Man ist als Zuschauer gleichzeitig schockiert und doch irgendwie auch neugierig. Dies dürfte denn auch der Hauptgrund sein diesen Film überhaupt anzuschauen. Die Darsteller und die Produktion sind daneben eher bescheiden und Spass macht der Film definitiv keinen. So oder so ein ganz spezielles Werk, welches wohl nur eine kleine Fangruppe findet. 

Note: 4 / 10

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