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Eine Gruppe von berüchtigten Dieben will während des 2. Weltkrieges einen Goldzug der japanischen Besatzer ausrauben. Tatsächlich wollen sie aber nicht nur die Japaner abziehen, sondern sich irgendwie alle gegenseitig übers Ohr hauen. So wie sich das gehört, für solche Ganoven. Das ganze Unternehmen entwickelt sich so durchtrieben, dass selbst die Drehbuchautoren irgendwann nicht mehr so ganz wissen, wer wer ist und wer mit wem, und wie, verdammt, sie aus diesem undurchschaubaren Schlamassel zu einen ordentlichen Finale finden sollen. Der Film ist dann einfach zu Ende.
Die Macher des thailändischen Action/Historien/Kriegs/Komödien-Hybrids THAI THIEF glaubten sich offensichtlich ein wenig schlauer, als es für sie und vor allem ihren Film gut sein konnte. Über 80 Minuten wird hier nicht mehr erreicht, als ein für Thai-Verhältnisse augenscheinlich sehr großzügiges Budget zu Grabe zu tragen. Erbärmliche CGI, ganz miese Action, und Schauspieler die so unverschämt schlecht sind, dass selbst ihr Unvermögen nicht mehr komisch ist, treten dem schnell totgemachten und eingepackten Machwerk die Sargnägel rein.

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