Review

Meine Punktevergabe betrifft einzig den Amateurfilm-Sektor! Ittenbach schafft es, eine interessant konstruierte Geschichte zu erzählen, die sich durch zahlreiche Rückblenden von üblichen Amateurfilmen abhebt.
Kernstück sind die extrem ekligen und sehr überspitzt dargestellten Splatterszenen. Hierbei sieht man Ittenbachs handwerkliches Geschick für Blut- und Maskeneffekte.

Ob der Humor im Streifen beabsichtigt oder unfreiwillig ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Tatsache ist, dass man das völlig überzeichnete und unglaublich spießerische Verhalten der Geburtstagsgäste durchaus als äußerste Deutsch-Satire ansehen kann.
Ein in der Nase bohrender unterdrückter Softie, eine Schnatter-Zicke mit Plastikobst am Hut, eine Sado-Maso-Tochter im Domina-Outfit und Ittenbach als Milchbubi-Parodie, inklusive Tigerhöschen und geschwollener Eier ... sind hier nur einige Beispiele für den übersteigerten Schwarzhumor von Premutos - Der gefallene Engel .

Ekel und Blut bis zum Abwinken sind hier ebenfalls Standard.
Gerade der Endkampf gegen unzählige Zombies zeigt dem geneigten Fan einen extremen Bodycount, bei dem nicht nur Handfeuerwaffen, sondern auch eine Kettensäge und ein Panzer (!) eine prägende Rolle spielen.

Sensible Zuschauer sehen sich das schwarzhumorige "Metzelwerk mit Würgreiz-Garantie" eh nicht an.
Alle anderen Genre-Fans werden dann durch die Schluss-Szene eindeutig bestätigt, dass Ittenbach es hier trotz der Gewaltexzesse nicht ernst gemeint hat.

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