Die hier vorliegende Geschichte ist eine Liebesgeschichte, die sich in zwei verschiedenen Jahren abspielt und so in der Wirklichkeit nie stattfinden könnte. Dabei dreht sich alles um den merkwürdigen Briefkasten an dem Haus am See, für den es keine Erklärung gibt. Alles spielt sich praktisch am selben Tag mit zwei Jahren Abstand ab. Deshalb gelingt es Kate schlussendlich auch Alex zu warnen, bevor er überfahren werden kann. Es ist praktisch so wie mit dem Hellsehen, als wenn man wüsste, was die Zukunft bringt und sie entsprechend zu verändern versucht. Ja, insgesamt ist es eine Schnulze, aber sie ist doch recht gut gemacht, und deshalb auch sehenswert.
Was hier hervorsticht, ist mal wieder der Soundtrack, der sich exzellent in die Gegebenheiten des Films einfügt. Daneben fällt auf, dass dieser Film recht hell gehalten ist, was ebenfalls nur gut für die Atmosphäre sein kann. Die Schauspieler sind ganz in Ordnung ausgewählt, zumindest für Sandra Bullock in der rolle der Kate ist es eine typische Rolle für sie. Keanu Reeves gefällt mir in Rollen wie Neo oder Constantine einfach besser. Wer hier noch auffällt, ist Christopher Plummer, der hier den Vater von Alex spielt. Es ist zwar nur eine Nebenrolle aber diese füllt er voll und ganz aus.
Insgesamt ist dies hier ein Film, den man sich durchaus ansehen kann, auch wenn Ende und andere Gegebenheiten fast schon gewöhnlich anmuten. Es gibt mit Sicherheit schlechtere Werke in diesem Sektor aber auch bessere. Schlussendlich gibt es 07/10 Punkten, und damit ist der Film mehr als ausreichend bedient.