Achtung Spoiler!
Nachdem der Marineflieger Cougar, wegen plötzlicher Flug-und Todesangst, seinen Job bei der US-Navy hinschmeißt, werden, statt ihm, die beiden Piloten Maverick und Goose nach Miramar California , ins Top Gun Ausbildungslager geschickt.
Die beiden, als Draufgänger berüchtigten, Piloten, müssen sich dort fünf Wochen lang gegen andere Elite-Piloten beweisen, um letztendlich die heißbegehrte Top-Gun Trophäe zu gewinnen.
Doch dies ist schwieriger als es sich die beiden Freunde vorgestellt hatten.
Täglich müssen sie an mehreren Taktischen sowie strategischen Unterrichtsstunden teilnehmen, und das Gelernte in die Praxis umsetzen.
Für die beiden Freunde läuft es ganz gut. Sie gehören zu den besten Piloten ihres Lehrgangs. Einzig die zwei Piloten Iceman und Slider bereiten den zweien Probleme. Außerdem werden sie in der Truppe als gefährlich und egoistisch angesehen, da sie ihre Partner, durch ihr eigensinniges Verhalten, im Stich lassen, und diese dann immer wieder vom Himmel geholt werden.
Die Feindschaften zwischen den Piloten sind jedoch nicht Mav's einzigen Probleme. Immer wieder wird er mit seinem Vater verglichen, der wegen Feigheit schuld am Tod seiner Teamkollegen im Vietnamkrieg war.
Das nimmt er als Anlass um allen zu beweisen, dass er anders ist.
Zwischen den zwei Top-Teams baut sich langsam aber sicher ein Konkurenzdenken, und Hass auf, so dass ihre Manöver immer waaghalsiger werden.
Während der Fortbildung in Miramar verliebt sich Mav in seine Ausbilderin Charlie. Die erst nur an seinem Wissen über die MIG's interessierte Ausbilderin gewinnt mit der Zeit Interesse an Mav und baut eine Beziehung auf. Für Mav könnte es nicht besser laufen.
Als dann aber Goose bei einem Flugunglück sein Leben verliert, will Mav seinen Job an den Nagel hängen. Doch sein Ausbilder Mike Metcalf und seine Freundin Charlie setzen alles daran, dass Mav seine Entscheidung noch einmal überdenkt.
Als es dann zu einem Luftkampf gegen die Irakis kommt, soll Mav als Verstärkung auflaufen. Wird er sich der Herausforderung stellen, oder wird er wie sein Vater kneifen?
1986 hat Tony Scott ein mitreisendes Fliegerabenteuer geschaffen, das Zusachauer in aller Welt begeisterte. Das freute vor allem das Militär der Amerikaner. Denn nachdem das Militär wegen Platoon in einem schlechten Licht stand, began mit Top Gun wieder das Interesse an der Armee zu wachsen.
Tony Scott hatte zur richtigen Zeit Top Gun in die Kinos gebracht.
Auch kann man an Hand der Story erkennen, dass auch in Top Gun das Verhältnis zwischen Amerikanern und Sowjets nicht das beste ist. Erneut werden die Sowjets als die Bösen dargestellt, die andere Länder ohne Grund angreifen. Verdeutlicht wird das auch durch die dunklen, verspiegelden Visiere der feindlichen Piloten.
In Top Gun ist ein rießiges Staraufgebot vorhanden, dass heut zu Tage wahrscheinlich kein Regisseur der Welt mehr vereinen könnte, allein schon, dass sie mittlerweile populäre Stars sind und er sie schlicht weg nicht bezahlen könnte.
Der Film ist in den Hauptrollen mit Tom Cruise, Val Kilmer, Anthony Edwards und Kelly McGillis, bis in die Nebenrollen mit Meg Ryan, Rick Rossovich und Tom Skerritt sehr gut besetzt.
Der einzige Nachteil an dem Staraufgebot, ist der, dass sich manche von ihnen in ihrer zwangsweise kleineren Rolle nicht entfalten können.
Man ist im Film einem speziellen Feeling ausgesetzt, wenn die Piloten ihre Verfolgungsjagden am Himmel veranstallten und zeitgleich immer die rasante Musik zu hören ist. Besonders die Musik bei den Flugübungen, wenn Maverick wieder fliegen darf und die am Schluss des Films hauen voll rein. Auch eine witzige Passage ist die, in der die beiden Freunde mit ihren "Familien" im Lokal am Klavier singen.
Alles in allem ist der Film ein guter Stimmungsmacher, nachdem gut Lust dazu hat sich anschließend an den PC oder die Konsole zu setzen und ein Pilotenspiel zu zocken. Mit Top Gun ist ja nun auch eins auf dem Markt, dass an den Film angelehnt ist.
Ein echter Kassenschlager, bei dem es sich lohnt den Abend auf dem Sofa zu verbringen.