J-Horror der Gebrüder Pang, die hier einen bessern Beitrag zum Genre abgeliefert haben, als ihr unbrauchbarer "The Messengers".
Obwohl es auch hier die obliagtorischen Geistererscheinungen gibt und man dass ja nicht schon in jedem zweiten Japan Horror gesehen hat,
schafft es der Film trotzdem zu unterhalten, was nicht nur an der hübschen Hauptdarstellerin liegt.
Die Pang Brüder haben ein Gespühr für Atmosphäre. Was bei "The Messengers" nur bedingt gelang, klappt hier zum grössten teil.
Alles ist recht düster und spooky, die Kammera trägt übriges dazu bei.
Die Story an sich ist gar nicht mal so übel...
Eine Autorin mit einer Schreibblokade, landet in ihrem eigenen Roman.
Das Problem ist, dass sie bis auf den Anfang nichts an ihrem neuen Buch geschrieben hat.
Ihre Romanwelt spiegelt ihr Unterbewusstsein wieder (aber dass weiss die Protagonistin zu Beginn natürlich nicht) und sie muss einen Ausweg aus der von ihr erschaffenen Welt finden, weil diese am sterben ist, was wunderbar per CGI gezeigt wird.
Die Farben und Umgebungen die hier geschaffen wurden, vermitteln einen tristes bis apokalyptisches Bild was sehr gut wirkt.
Alles hat mir recht gut gefallen und ich dachte mir "Hey, endlich mal wieder ein guter Horrorfilm aus Japan"....und dann kam das Ende.
Das Vorende will mal so richtig schön kitschig auf die Tränendrüse drücken, was aber eher nach hinten los geht.
Man denkt sich dann, naja...ok...2/3 des Films waren gut und das letzte Drittel macht wieder einiges zu nichte. Aber, dann kommt noch das richtige Ende was wiederrum einiges Erklärt aber auch eher so lala daher kommt.
Im Endeffekt ist "Re-Cycle" kein schlechter Film, eigentlich ist er sogar sehr gut....wenn nicht das schwache Ende gewesen.
Trotzdem ist der Streifen ´ne Ecke besser, als andere Genrevertreter.
6.5/10