Review

Im "Millenium Building" in New York häufen sich mysteriöse Todesfälle. Alle scheinen auf merkwürdige Weise mit den Express - Fahrstühlen des Gebäudes in Verbindung zu stehen. Zusammen mit der Journalistin Jennifer stellt der junge Fahrstuhlmechaniker Mark Nachforschungen an und stößt dabei auf unglaubliche Zusammenhänge...

Eigentlich habe ich von "Down" nichts als pure, sinnlose Unterhaltung erwartet. Aber irgendwie war der Film selbst unter dieser Prämisse kein Genuß. Es handelt sich hierbei um das Quasi - Remake von "Fahrstuhl des Grauens", der mit geringerem Budget ebenfalls unter der Regie von Dick Maas enstand. Zwar liefert er hier als Regisseur solide Arbeit ab, jedoch wird die größtenteils gute Inszenierung durch das unglaublich schwache Drehbuch und die hölzern agierenden Darsteller kaputtgemacht.

Was dem Film ebenfalls eindeutig fehlt, ist ein vernünftiger Spannungsbogen. Je weiter "Down" voranschreitet, desto langweiliger und uninteressanter wird er. Und über die Auflösung am Ende hüllt man wohl am besten den sprichwörtlichen "Deckmantel des Schweigens".

Neben den beiden Hauptdarstellern James Marshall und Naomi Watts, die tapfer, aber erfolglos gegen ihre idiotischen Dialoge ankämpfen, hat man mit Ron Pearlman und Michael Ironside sogar zwei Hochkaräter engagiert, die aber leider auch keine Akzente setzen können.

Die Computereffekte sehen zudem ziemlich billig aus, was das sowieso schon negative Gesamtbild zusätzlich unterstreicht.

Hätte "Down" dann wenigstens den Charme eines Thrash - Films, könnte er bestimmt unter einigen Rezensenten auf Zustimmung stoßen. Jedoch ist dazu das Budget sichtlich zu hoch. Somit wirkt das gesamte Werk irgendwie unausgegoren und wird damit vorraussichtlich weder Thrash - Fans noch dem Rest des Publikums gefallen.
4/10 Punkte

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