Für eine angebliche Studie zum Thema Schlafstörungen lädt Professor Oldman eine Gruppe von Studenten in ein abgelegenes Herrenhaus. Dass es hierin nicht mit rechten Dingen zugeht finden die Teilnehmer alsbald heraus. Und in diesem Szenario, wie der Vorgänger inszeniert von Keenen Ivory Wayans, parodiert auch die Fortsetzung diverse Genrefilme und Zutaten aus diesen.
Das Grundgerüst stammt von Jan de Bonts „The Haunting“ (1999) und sofort macht es sich „Scary Movie 2“ in bekannten Gefilden bequem. Er bedient die Formel seines Vorgängers, ist hierin nur unfassbar viel schwächer. Das Team ist teils das Gleiche geblieben, am Skript werkelten diesmal ein paar andere Leute mit, insgesamt sieben an der Zahl. Bei Teil eins waren es immerhin sechs, irgendwas ist hier aber ziemlich schief gelaufen.
Sicher, ein paar Treffer landet auch der zweite Teil, der Werke wie „The Exorcist“, „Hannibal“ oder „The Little Shop of Horrors“ zitiert. Insgesamt leidet die Fortsetzung aber unter Problemen mit dem Timing und einfach zu dümmlichen und oft zu ausgewalzten Witzeleien. Das Ganze ist zotig in einer recht plumpen Art und einfach zu oft auf der Ebene diverser Körperausscheidungen unterwegs. Da haben die Macher kein gutes Händchen bewiesen (und der war jetzt besser oder was? Anm. d. Red.).
Humor ist eben sehr diffizil.
Vor der Kamera finden sich viele bekannte Gesichter wieder, die man schon aus dem Vorgänger kennt. Anna Faris, Regina Hall, mehrere Wayans, dazu kommen Tim Curry oder Tori Spelling. Da wird darstellerisch nicht viel verlangt, der Witz soll geliefert werden und schon schielt man zum nächsten. Auch der Vorgänger ist eine eher lose Parade an Zoten und Blödsinn, macht aber ungleich mehr Spaß.
„Would you run from Callista Flockheart?"
Flache Fortsetzung, die trotz ähnlicher Formel nicht ansatzweise so lustig ist wie der erste Teil. Zu erzwungen flach kommt der Humor daher, das Timing ist suboptimal und zu totgeritten wird manche Idee. In allen Belangen ein deutlicher Abfall zum Vorgänger, wenn man auch ein paar Lacher finden mag. Bleibt aber eher die Ausnahme.