Eine Frau wird von Mexikanern ausgepeitscht. Es tauchen ein paar Farmer auf und erschiessen die Mexikaner. Doch anstatt die Mexikanerin laufen zu lassen, wollen sie diese kreuzigen. Django, der dem Szenario bisher nur zugeschaut hat, erschießt die Farmer kurzerhand.
Im Saloon angekommen tauchen wenig später weitere Farmer auf, darunter der brutale Boss, der zum Spaß Mexikaner erschießt. Django erschießt alle, bis auf den Boss, dem er sagt er möge doch bitte nächstes Mal alle seine Männer mitnehmen. Gesagt, getan, der Boss kommt wieder, Django packt sein MG aus dem Sarg, den er die ganze Zeit hinter sich herschleift und mäht alle nieder, nur der Boss entkommt erneut.
Nun tauchen die Mexikaner auf, die offenbar mit Django befreundet sind. Auch diese zeichnen sich durch ultra-harte Gewalttätigkeiten aus. Einem Farmer wird ein Ohr abgeschnitten und in den Mund gesteckt, bevor man ihn hinterrücks doch noch totschießt.
Django und die Mexikaner rauben nun gemeinsam das Gold vom Farmerboss. Django wiederum klaut dem Mexikanerboss alles Gold, erschießt ein paar von den Mexikanern und verliert schließlich alles Gold im Treibsand. Die Mexikaner stehen leider in Djangos Schuld, und statt ihn zu töten zertrümmern sie "nur" seine Hände. Kurze Zeit später werden alle von den letzten Farmern und dem Farmerboss erschossen.
Es kommt zum Showdown auf dem Friedhof zwischen Django und den letzten Farmern...
Wer jetzt immer noch nicht weiß, was abgeht, dem ist wohl auch nicht mehr zu helfen. Django ist ein typischer Italo-Western. Ultra-hart und ohne echten Helden. Franco Nero war beim Dreh erst 23 Jahre alt und man mußte ihm die Falten anschminken. Es gibt unzählige Nachfolger dieses Klassikers, Franco Nero erzählt im Interview, dass man in Deutschland zehn Jahre lang alle seine Filme Django nannte.. Leider fehlt dem Film jeglicher Tiefgang, selbst in Sergio Corbuccis "Leichen pflastern seinen Weg" mit Klaus Kinski sind die Leute fieser und man leidet mit den Opfern. Bei Django hat man dazu weder Lust, da eigentlich alle Gauner sind, noch Zeit, da die Menschen sterben wie die Fliegen.
Westernfans, die auf harte ehrliche Cowboys à la John Wayne stehen oder solche die sich an charakterstarken realistischen Filmen wie Erbarmungslos erfreuen können, sei dringend abgeraten. Auch kann man Sergio Corbuccis Filme nicht mit anderen Italo-Western gleichsetzen, wie z.B. Sergio Leones Meisterwerken. Zwar geht es bei Django wie bei vielen Western auch nur ums Sterben, doch hier zählt offenbar einzig der Bodycount.
Mir gefällt Django ganz gut, sicherlich nicht der beste Western, eher triviale Unterhaltung, aber eben immer noch gute Unterhaltung. Coole Titelmelodie und volle 8 Punkte (und der Beweis, daß Kritik nicht immer heißen muß, daß man etwas nicht mag...)!!!