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Django, ein Aussenseiter in einer Welt ohne Gesetze und Werte. So versucht er auf seine Weise Ordnung zu schaffen, indem er den Schwachen hilft.

Django ist ein innerlich verwundeter Mann, welcher seine verloren gegangenen Träume versucht andere Menschen erleben zu lassen. Er selbst sieht die Welt in einem pessimistischen Blickwinkel, ohne Hoffnung und Zuversicht.


Django stellt einen der Meilensteine des Italowesterns dar, der Film ist einer einflussreichsten Western-Werke des Kinos.

Django ist ein Antiheld, ein Mörder der dies nur aus gemeinnützigem Gedankengut mordet.

Die Dialoge sind genial, Sergio Corbucci führt den Zuschauer in eine dreckige Welt wie einen grossen Sumpf bestehend aus Prostituierten und Kriminellen.

Hinter der Kamera war auch Ruggero Deodato tätig, der ist bekannt für seinen weltweit verbotenen Cannibal Holocaust, dieser ist auch in Deutschland beschlagnahmt.


Django ist ein harter, blutiger Western und ist sehr kreativ.
Die Musik unterstreicht das dramatische und den epischen Charakter des Films zu untermalen.

Noch ein interessantes Detail, der Bösewicht ist ein gut rasierter schicker Mann, der Gute ein Mann mit Dreitagebart und dreckiger Kleidung, dies ist einer der hintergründigen Gedanken des Films.

Fazit: Brutales Western-Meisterwerk, mit viel Gefühl gedreht wurde.

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