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kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 09.09.2012 Leider bietet die Biografie über Nick Leeson (Ewan McGregor), der es ganz alleine geschafft hat, eine ganze Bank an der Börse in den Untergang zu führen, nur einen flüchtigen, hektischen Blick auf die Szene, die mit knallbunten Jacketts, überfüllten Settings und beidhändigen Telefonaten nur eines behauptet: Alles ist Chaos. Die Ruhe, die „Wall Street“ bisweilen ausstrahlte, scheint dieser Film nicht zu kennen; ganz zu schweigen von der Eleganz. Ein Vergleich erlaubt sich eher mit „Jerry Maguire“, wenngleich dieser etwas mitreißender inszeniert war. McGregor ist gut in seiner Rolle und hatte durch „Trainspotting“ ja auch einen gewissen Anknüpfpunkt (von wegen Aufstieg und Absturz), aber die per Off-Kommentar erzählte Geschichte folgt auch gerade in den Sequenzen im Leesons Privatleben zu sehr dem Klischee, um wirklich zu überzeugen. *weitere Informationen: siehe Profil

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