Step Up ist ein weiterer Tanzfilm, von der Sorte, die es in den letzten Jahren schon so häufig gab.
Es wird eine Standard "Hiphop" Story geboten. Junge mag Mädchen, Mädchen ist zuerst abgeneigt aber neugierig, beide verlieben sich, Freundschaften bleiben auf der Strecke aber finden sich wieder und am Ende wird natürlich alles gut, was bei dem am Ende befindlichen Todesfall doch ein wenig merkwürdig ist.
Dazwischen wird sogar ein wenig getanzt. Es gibt ein paar gute Moves im Hiphop/Breakdance Style, hiervon allerdings viel zu wenig. Mehr oder weniger gibt es nur 2 Stellen im Film wo man von einer Choreographie sprechen kann. Der Rest ist entweder Training oder Balett. Für knapp 90 Minuten verhältnismäßig wenig Tanz.
Direkt zu Anfang sind mir einige Sprünge und Lücken im Schnitt aufgefallen. Entweder hat hier das Drehbuch oder der Mann an der Schere geschlampt. Einige Übergänge waren auf jeden Fall merkwürdig.
Die Charaktere weisen keinerlei sonderliche Tiefe auf und werden nur durchschnittlich geschauspielert. Zudem entwickelt sich kaum Sympathie zu den Charakteren.
Als Nicht-Kenner aktueller Hiphop-Songs sind mir trotzdem 2 bekannte Lieder aufgefallen die recht stimmig sind. Ansonsten wird nur Durchschnitt geboten.
Irgendwie erinnert alles ein wenig an "Save the last dance". Die Story, die Charaktere, der Ballett Faktor und insbesondere das Ende wirken abgekupfert. Und im genannten Film war das doch ein wenig stimmiger realisiert. Was zu sehen ist gab es schonmal. Und das in wirklich besserer Form.
3 / 10