Review

Er hat es tatsächlich getan, Stallone, 60 Jahre alt, mutmaßlich aufegsprtitzt im Gesicht und die beste darstellerische Leistung um fast eine Dekade zurück (Copland)..

Doch jetzt kommts: Es funktioniert!!!

Stallone spielt seine Paraderolle ine letztes Mal und das mit einer Glaubwürdigkeit, die wie ich meine (auch wenn ich damit Fans der Serie, wozu ich mich zähle, vor den Kopf stosse) Rocky 5 und evtl auch 4 übertrifft!

Rocky Balboa's Frau Adrian starb vor eineigen Jahren an Krebs, er eröffnete ein italienisches Restaurant nach ihr benannt, schwelgt von ehemaligen Titelkämpfen, Vetter Paulie schlägt sich immernoch zumeist betrunken und pöbelnd durchs leben und alles spielt wo es bgann: Im recht düster und unangenehm aber irgendwie sypathisch gehaltenen Philadelphia...

Der Film erzählt die Geschichte konsequent weiter und bemüht sich um Klärung der Ereignisse welche zu Rocky's jetzigem Leben führen: sein Sohn wird wohl nur dafür bezahlt und bei einer nahmhaften Firma eingestellt weil er sein Sohn ist, die Nähe zum Vater dabei gibt es kaum, er wirkt eher distanziert.

Adrian's Tod begegnet er zwar mit Offenheit und Trauer, wirklich darüber hinwegkommen kann und will Rocky nicht, als er Marie kennenlernt (Kurzauftritt im 1. Teil) erwärmt er sich für ihre Situation und ihren Sohn, findet darin zunächst Erfüllung, holt sie spgar als Bedienung in sein Restaurant.

Als bei einer virtuellen Simulation des amtierenden Weltmeisters gegen ehemalige Boxgrössen, hier gegen Rocky Balboa, das Ergebnis zustandekommt das Rocky gewinnt, beschliesst er nach einigen weiteren beitragenden Situationen (Aussprache mit seinem Sohn, Paulie verliert seine Arbeitsstelle, ermunterung durch Marie) die Herausforderung anzunehmen..



Insgesamt betrachtet bleiben viele Figuren recht blass, der als Counterpart zu Rocky angelegte Weltmeister Diggs erscheint recht oberflächlich, auch nimmt man auf Grund seiner Statur seinen Status nicht sehr ernst.
Rocky's Sohn spielt die Rolle des geläuterten und ermutigt ihn schliesslich für den Kampf, vieles bleibt also nur zweckdienlich.
Aber dennoch kommt einem das ganze sehr schnell sehr vertraut vor, man freut sich geradezu den ehemaligen Grossen noch einmal auf der Leinwand anfeuern zu können und beginnt wieder mit Rocky zu leiden und zu fiebern, v.a. als es dann vors Lizenzgericht geht und Rocky beginnt zu trainieren...

Ich persönlich fand den Film als den sechsten Teil einer Saga sehr gelungen und dem Geist der vorangegangenen Teile absolut würdig.

Es macht Spass Rocky bei seinem (diesmal wohl tatsächlich) letzten Kampf die Daumen zu drücken und sich einfach von einem letzten Grossen Stück 80'er Jahre Hollywood-Magie mitreissen zu lassen..

8/10 Punkten

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