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"In memory of Anthony Perkins"? Na, ob unser Norman Bates sich da geschmeichelt fühlen sollte? Jedenfalls stellt die nekrophile Story die bislang reifste Arbeit des Hugh Gallagher und den einsamen Höhepunkt seiner Gore-Sex-Trilogie dar - nicht etwa, dass das viel heißen soll. Sagen wir einfach, dass es Gallaghers am wenigsten nerviges Werk ist. Wenigstens greift es mal ein echtes Tabuthema auf und beschränkt sich nicht bloß auf die Darstellung plumper Kopulation mit anschließender Tötung des männlichen Sexpartners durch eine verrückte Prostituierte. Der NEKROMANTIK in Mini-Ausgabe spart mit dem Blutvergießen, erzielt mit seiner finsteren Heimvideo-Optik und der Allgegenwärtigkeit des Todes (man denke an die morbide Behausung der Leichenschänderin) jedoch eine gewisse Atmo mit kribbeligem Schmuddel-Feeling. Einige Bilder haben fast experimentellen Charakter, sind beinahe kunstvoll - man mag es kaum glauben.
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Es treffen sich 2 Diebe die einen Diamanten gestohlen haben und eine Nekrophile Frau auf einem Friedhof. Einer der Diebe hat den Stein verschluckt und er wird getötet. Der eine Dieb will an den Stein und die Frau will Sex mit dem Toten. Es entsteht ein Chaos Hört sich alles interessant an, ist aber nicht so toll gedreht. Alles in allem, ein Griff ins Klo. Die Härte des Films ist schon alles was er zu bieten hat. Die Effekte sind mäßig gemacht.